VfB Stuttgart

Was ist dran am 40-Punkte-Mythos?

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Am 16. September 2017 verletzte sich VfB-Kapitän Christian Gentner schwer am Kopf. Rund zwei Monate später stand er wieder auf dem Platz. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Der VfB Stuttgart hat nach 27 Spieltagen 37 Punkte auf dem Konto, zwölf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und satte 17 auf den erstem direkten Abstiegsplatz. Darf der Aufsteiger also schon sicher für ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen?

Trainer Tayfun Korkut will jedenfalls vom sicheren Klassenverbleib noch nichts wissen. „Wir sind unserem Ziel wieder ein Stück näher gekommen, der Weg ist kürzer geworden. Erreicht haben wir unser Ziel aber noch nicht“, sagt der 43-jährige Deutsch-Türke. Die 40-Punkte-Marke soll in den verbleibenden sieben Partien noch geknackt werden.

Doch was ist dran am 40-Punkte-Mythos?

Wer 40 Punkte holt, steigt nicht ab. Das besagt die Faustregel. Seit 1995 gibt es für einen Sieg drei Punkte, für ein Unentschieden einen. Rechnerisch ist es möglich, mit bis zu 57 Punkten auf Platz 16 landen und trotzdem abzusteigen, aber auch mit sechs Punkten den Klassenverbleib zu schaffen. In der Bundesliga ist noch kein Team mit 40 oder mehr Punkten abgestiegen.

Mit 38 dagegen schon: der Karlsruher SC 1998. Allerdings gab es damals noch drei direkte Absteiger. 

So viele Punkte holte der Tabellenfünfzehnte in den letzten Jahren:

Saison Punkte
2008/09 31
2009/10 32
2010/11 37
2011/12 32
2012/13 32
2013/14 28
2014/15 36
2015/16 37
2016/17 38
Durchschnitt 33,7

So viele Punkte reichten in den letzten Jahren für den Relegationsplatz:

Saison Punkte
2008/09 30
2009/10 29
2010/11 35
2011/12 31
2012/13 31
2013/14 27
2014/15 35
2015/16 34
2016/17 33
Durchschnitt 31,7