VfB Stuttgart

Wer die gesperrten Topscorer Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka im Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld ersetzen könnte

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. Borussia Mönchengladbach
Silas Wamangituka, hier im Duell mit Gladbachs Rami Bensebaini, fehlt dem VfB Stuttgart am Mittwoch aufgrund einer Gelbsperre. © Pressefoto Baumann

Zum Abschluss der Hinrunde kommt es am Mittwochabend (ab 20.30 Uhr im ZVW-Liveticker) zum Duell der beiden Aufsteiger Arminia Bielefeld und VfB Stuttgart. Auf der Bielefelder Alm muss VfB-Coach Pellegrino Matarazzo dabei auf die Stürmer Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka verzichten. Die Topscorer der Schwaben sahen beide beim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach ihre fünfte Gelbe Karte und fehlen folglich gesperrt. Wie will der Trainer den Ausfall seiner Schlüsselspieler kompensieren?

Kalajdzic und Coulibaly haben gute Karten

„Ich habe ein, zwei Möglichkeiten im Kopf. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen“, sagte Matarazzo auf der Spieltags-Pressekonferenz am Dienstagmorgen (19.01.). Der Stuttgarter Trainer will das Abschlusstraining am Nachmittag und die Aktivierung am Mittwoch abwarten. Gute Karten dürften in jedem Fall Sasa Kalajdzic und Tanguy Coulibaly haben. Beide waren im Gladbach-Spiel in Durchgang zwei eingewechselt worden und hatten ihren Anteil am Punktgewinn gegen den Champions-League-Achtelfinalisten.

Erik Thommy vor Kader-Rückkehr

Einen Platz im Spieltagskader könnte derweil zum ersten Mal in dieser Saison Erik Thommy ergattern. Der Mittelfeldspieler, der infolge eines im August erlittenen Ellenbogenbruchs noch kein Pflichtspiel bestritten hat, hat am vergangenen Wochenende Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft gesammelt. „Erik hat eine ordentliche Leistung gebracht, die ersten 30 Minuten habe ich auch live verfolgt. Er hat ein gutes Gefühl“, sagt sein Trainer, „er ist ein Kandidat für einen Kaderplatz.“

„Wir wissen mittlerweile, dass wir mit jedem Gegner mithalten können“

Mit Blick auf den Gegner erwartet der Italoamerikaner eine harte Nuss. Das Team von Trainer-Oldie Uwe Neuhaus beschreibt Matarazzo als „eine Mannschaft, die sehr geschlossen agiert und bis zum Schluss fightet. Sie bekommen wenig Gegentore, die Ergebnisse sind immer sehr knapp.“ Zwar steht der VfB (10. Platz/22 Punkte) in der Tabelle aktuell besser da als die Bielefelder (15. Platz/14 Punkte), dennoch ist der Respekt vor den Ostwestfalen groß: „Die machen auch einen guten Job.“

Nichtsdestotrotz gehen die Weiß-Roten mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die Partie: „Wir wissen mittlerweile, dass wir mit jedem Gegner mithalten können.“