VfB Stuttgart

Wie Interimscoach Wimmer gegen Berlin die kleine VfB-Heimserie ausbauen will

Fußball Borussia Mönchengladbach vs. VfB Stuttgart
Stuttgarts Interimstrainer Michael Wimmer. © Pressefoto Baumann

Unter Interimstrainer Michael Wimmer hat der VfB Stuttgart zuletzt drei Heimspiele in Folge gewonnen. An diese kleine Erfolgsserie wollen die Schwaben auch im kommenden Flutlichtspiel gegen Hertha BSC Berlin am Dienstagabend (20.30 Uhr) anknüpfen.

Angeschlagenes Quartett zurück im Training: So ist die Personallage

Um seine Spieler bestmöglich auf die Partie vorzubereiten, wird am Montag erst um 17 Uhr trainiert. Dann wird sich auch zeigen, wer von den zuletzt angeschlagenen Profis einsatzfähig sein wird. Enzo Millot und Tanguy Coulibaly (muskuläre Probleme) sowie Dan-Axel Zagadou und Hiroki Ito (krankheitsbedingt) hatten in den vergangenen Tagen kürzer treten müssen.

Das Quartett war jedoch schon am Sonntag zurück auf dem Trainingsplatz. Nun müsse sich zeigen, wie gut sie die Belastungen weggesteckt haben, sagte Michael Wimmer auf der Spieltags-Pressekonferenz.

42.000 Tickets sind schon verkauft

Stand Montagnachmittag wurden 42.000 Tickets für das Spiel gegen den Hauptstadtklub abgesetzt. Die Berliner stehen punktgleich mit den Stuttgartern im unteren Tabellendrittel. „Wir dürfen nicht mit dem Schicksal hadern, nicht denken, die Punkte kommen schon noch“, sagte der Hertha-Trainer Sandro Schwarz. Seine Mannschaft erlebe er nicht als „tief enttäuscht“, aber als „sauer“ ob der vergebenen Möglichkeiten für eine bessere Ausgangslage kurz vor der WM-Pause.

Ganz ähnlich wird die Lage auch in Bad Cannstatt eingeordnet. „Wir haben aktuell elf Punkte – und damit mindestens vier Punkte zu wenig“, so Michael Wimmer, der sich wie in der Schlussphase gegen Augsburg (2:1) einen wuchtigen Auftritt seiner Offensive wünscht: „So stelle ich mir unseren Fußball vor.“

So könnten die Teams starten

VfB Stuttgart: Müller - Anton, Mavropanos, Zagadou, Sosa - Endo, Ahamada - Tiago Tomas, Führich - Pfeiffer, Guirassy

Hertha BSC Berlin: Christensen - Kenny, Rogel, Kempf, Plattenhardt - Tousart, Serdar - Boetius - Lukebakio, Selke, Richter