VfB Stuttgart

Wie viele Punkte reichen zum Aufstieg?

VfB Stuttgart gegen 1.FC Union Berlin VfB Stuttgart gewann 3:1 in der Mercedes Benz Arena in Stuttgart_0
Wann dürfen die Stuttgarter jubeln? Wie viele Punkte der VfB am Ende zum direkten Aufstieg brauchen wird, hängt vom Ergebnis der Partie Braunschweig gegen Berlin ab. © Danny Galm

Stuttgart.
Der VfB Stuttgart steht nach dem 3:0-Sieg gegen Aue kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga. Wie viele Punkte die Stuttgarter am Ende für den direkten Aufstieg benötigen, wird sich erst am Montagabend entscheiden. Im Topspiel des 32. Spieltages treffen heute um 20:15 Uhr der Tabellendritte Eintracht Braunschweig und der Vierte Union Berlin aufeinander. Je nach Ausgang dieser Partie entscheidet sich, wie viele Zähler die Schwaben am Ende brauchen werden.

Der VfB hat seine Hausaufgaben gemacht

Fest steht: Den Aufstieg vom Sofa wird es heute Abend nicht geben. Dennoch können Fans und Mannschaft ganz entspannt nach Braunschweig blicken. Die eigenen Hausaufgaben sind ja bereits erledigt.

Die Ausgangslage vor dem Anpfiff der Partie Eintracht Braunschweig – Union Berlin (Montag, 20:15 Uhr)

Platz Verein Spiele Torverhältnis Punkte
1. VfB Stuttgart 32 +24 66
2. Hannover 96 32 +18 63
3. Eintracht Braunschweig 31 +17 60
4.  1. FC Union Berlin 31 +14 57

Gewinnt Braunschweig am Montagabend gegen Union Berlin, so ist dem VfB Stuttgart nach dem 32. Spieltag der Relegationsplatz sicher. Der Vorsprung auf den Tabellenvierten Berlin würde dann nämlich neun Punkte betragen. Auf Rang drei würden dann – je nach Spielausgang - entweder Braunschweig oder Hannover stehen (beide mit 63 Zählern). Bedeutet im Umkehrschluss: Nur mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen Hannover, wäre der VfB dann schon am vorletzten Spieltag sicher direkt aufgestiegen.

Das beste Ergebnis aus VfB-Sicht wäre eine Sieg der "Eisernen"

Trennen sich Braunschweig und Union Berlin mit einem Unentschieden, dann wäre dem VfB der Relegationsplatz ebenfalls nicht mehr zu nehmen – die „Eisernen“ (58 Punkte) könnten den VfB (66 Punkte) dann nicht mehr einholen. Eintracht Braunschweig (61 Punkte) wäre Dritter und hätte im Vergleich zum VfB aber das deutlich schlechtere Torverhältnis. Dem VfB würde im Spitzenspiel in Hannover also auch ein Remis zum sicheren Aufstieg am 33. Spieltag reichen.

Das beste Ergebnis aus VfB-Sicht wäre eine Sieg von Union Berlin am Montagabend. Dann hätten sowohl Braunschweig als auch Berlin 60 Punkte. Der VfB besäße in der Konsequenz sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und das beste Torverhältnis aller Aufstiegsaspiranten. Bereits ein Unentschieden in Hannover würde in diesem Fall den sicheren Aufstieg bedeuten.

"Sonst schalte ich aus"

VfB-Cheftrainer Hannes Wolf ist sich noch nicht sicher, ob er die Partie heute Abend im Fernsehen anschauen wird: „Oft ist so, dass ich einschalte, schaue wie es steht und wenn mir das Ergebnis gefällt, dann schaue ich weiter – sonst schalte ich aus.“  

Egal wie das Montagabendspiel ausgeht: Hannover 96 hat lediglich drei Zähler Rückstand auf die Schwaben. Die Tür zur Bundesliga steht zwar weit offen, aber den entscheidenden Schritt muss der VfB in den zwei ausstehenden Partien erst noch machen.

Der Blick auf die Statistik:

  • Seit der Einführung der Drei-Punkte-Wertung zur Saison 1995/96 reichten im Schnitt 62,5 Punkte für Platz zwei, also einen direkten Aufstiegsplatz.
  • Für den Relegationsplatz waren durchschnittlich 60 Punkte nötig.
  • Satte 76 Zähler sammelte Hertha BSC Berlin in der Saison 2012/13 und sicherte sich so souverän die Meisterschaft in der 2. Liga. Der schwächste Meister war der 1. FC Nürnberg 2003/04 mit „nur“ 61 Zählern

Das Restprogramm der Aufstiegsanwärter:

1. Platz: VfB Stuttgart (66 Punkte)

Hannover 96 (A)*, Würzburger Kickers (H)**

2. Platz: Hannover 96 (63 Punkte)

VfB Stuttgart (H), SV Sandhausen (A)

2. Platz: Eintracht Braunschweig (60 Punkte)

Arminia Bielefeld (A), Karlsruher SC (H)

4. Platz: 1. FC Union Berlin (57 Punkte)

1. FC Heidenheim (H), SpVgg Greuther Fürth (A)

*(A) - Auswärtsspiel

**(H) - Heimspiel