VfB Stuttgart

Wird Donis schneller fit als erwartet?

VfB-Spieler Anastasios Donis_20
VfB-Angreifer Anastasios Donis. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Anastasios Donis arbeitet aktuell in Athen intensiv an seinem Comeback. Seine Verletzung verheilt gut, sodass der Grieche womöglich schon im Spiel gegen Eintracht Frankfurt in knapp drei Wochen wieder zur Verfügung stehen könnte.

Diese Worte von Anastasios Donis dürften den VfB-Fans runter gegangen sein wie Öl: "Ich trainiere hart dafür, dass ich so schnell wie möglich wieder gesund und fit bin", sagt Donis gegenüber dem kicker. Der schnelle Grieche hatte sich in Stuttgart innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling gemausert - vor allem durch sein Tempo und seinen Einsatzwillen. Im siegreichen Heimspiel gegen Bremen wurde der 22-jährige Flügelflitzer aber von einem Muskelbündelriss im linken Oberschenkel gestoppt.

Reha in Athen

Aktuell arbeitet der ehrgeizige Jungspund in seiner Heimat intensiv am Comeback. Physiotherapeut Georgios Kagias, ein guter Freund des VfB-Spielers, behandelt Donis "zweimal am Tag und insgesamt bis zu sechs Stunden lang", sagt er gegenüber dem Sportmagazin.

Eine baldige Genesung steht in Aussicht

Die letzten Bilder des MRT vom vergangenen Freitag machen dem im englischen Blackburn geborenen Donis Hoffnung auf eine baldige Genesung. "Die Untersuchung hat eine Verbesserung gezeigt. Anfangs sind wir noch von fünf bis sechs Wochen Pause ausgegangen", wird Donis zitiert. Der Grieche hat ein eher ungeduldiges Naturell: "Ich hoffe, dass es schneller geht", gibt er sich kämpferisch. 

Sollte der neue VfB-Trainer direkt auf ihn setzen, hofft er darauf, bereits gegen Eintracht Frankfurt in gut drei Wochen wieder spielen zu können. Zur Wahl des neuen Trainers, die letzlich auf Markus Weinzierl gefallen ist, äußert sich Donis nur knapp: "Ich habe bisher nur gehört, dass er für einen offensiven Spielstil steht. Das würde meinem Spiel entgegenkommen", sagt er.

Keine Probleme mit Ex-Coach Korkut

Im selben Atemzug betont der schnelle Mann aber auch, dass es "keine persönlichen Differenzen" mit Ex-Coach Tayfun Korkut gegeben habe. Ein aufgeräumter Donis sieht vielmehr seine Schwächen in der Rückwärtsbewegung als möglichen Grund für den Trainer, vermehrt auf andere Spieler gesetzt zu haben. Vom Trainerwechsel sei er "schon überrascht" gewesen.

In den nächsten Tagen wird Donis seine Zelte in Athen wieder abbrechen und nach Stuttgart zurückkehren, um erste Läufe zu absolvieren - dann unter Neu-Trainer Weinzierl.