VfB Stuttgart

Wolf fordert Intensität: "Es muss auch mal wehtun"

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"Wir kommen und wir werden das unterstützen", erklärte Hannes Wolf im Hinblick auf die außerordentliche Mitgliederversammlung am Donnerstag. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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..und im Sturm: Simon Terodde. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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In Salzburg soll der 19-jährige Innenverteidiger Spielpraxis sammeln. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Auch Josip Brekalo war in der Länderspielpause zweimal siegreich und war in der EM-Qualifikation insgesamt 180 Minuten im Einsatz. Beim 2:1-Sieg gegen Weißrussland ging der Flügelflitzer noch leer aus, aber zum Kantersieg gegen Tschechien (5:1) steuerte Brekalo einen Treffer bei. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm
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Trainer Hannes Wolf will seine Schützlinge in zwei Trainingslagern auf die Bundesligasaison vorbereiten. © Danny Galm
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Am Dienstag trainierte der VfB Stuttgart bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth. © Danny Galm

Stuttgart.
Nach Bochum ist vor Fürth: Mit einer Einheit am Olympiastützpunkt ist der VfB Stuttgart am Montag in die neue Trainingswoche gestartet. Am Dienstag trainierte die Wasen-Elf bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal öffentlich vor dem nächsten Punktspiel am Samstag (13 Uhr/ZVW-Liveticker) bei der SpVgg Greuther Fürth.

Komplexe Passübungen

Nach einer lockeren Laufrunde forderten Cheftrainer Hannes Wolf und Co-Trainer Miguel Moreira ihren Schützlingen bei einigen komplexen Passübungen einiges ab – körperlich und mental.  Abseits trainierte das Torhüter-Dreigestirn (Langerak, Uphoff, Bolten) mit Torwarttrainer Marco Langner intensiv eins-gegen-eins-Situationen.

Baumgartl und Özcan trainierten nur 45 Minuten

Timo Baumgartl und Berkay Özcan zogen sich nach den Passübungen in den Kraftraum zurück. Individuelle Trainingssteuerung: Baumgartl verpasste die Einheit am Montag wegen eines grippalen Infekts und Özcan war am Sonntag mit der U19 im Einsatz (0:4-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim). Winterneuzugang Ebenzer Ofori fehlte am Dienstag als einziger Spieler aufgrund eines grippalen Infekts.

Beim abschließenden Spiel auf dem Kleinfeld, wollte Hannes Wolf von seinen Jungs vollen Einsatz und hohe Intensität sehen. „Ansonsten kommst du nie an den Punkt, dass sich ein Training anfühlt wie ein Spiel“, erläuterte der Coach beim kurzen Plausch nach der Einheit. 

„Es muss auch mal ein bisschen wehtun“

Eine kurze Schrecksekunde gab es als Jérôme Onguéné Stürmer Daniel Ginczek heftig auf den Fuß stieg. Entwarnung gab der Cheftrainer direkt nach der Einheit ("Ist nichts Schlimmes") und lobte die Intensität der Vormittagseinheit: „Die Jungs waren heute richtig unbequem, aber das ist auch gut so. Es ging darum sich durchzusetzen und da muss es auch mal ein bisschen wehtun.“

Stürmer Daniel Ginczek musste nach einem Schlag auf den Knöchel kurz von Physiotherapeut Gerhard Wörn behandelt werden (F: Galm / ZVW)

Daniel Ginczek rettete dem VfB am Freitagabend gegen den VfL Bochum immerhin einen Zähler. Sein erster Treffer seit eineinhalb Jahren ist ein weiterer emotionaler Meilenstein auf dem langen Weg zurück in die Startelf. Doch dabei hat der Goalgetter ein Problem: Trainer Hannes Wolf hat sein Spielsystem (4141) mittlerweile gefunden und am 15-Tore-Mann Simon Terodde führt aktuell kein Weg vorbei.

„Ich muss kämpfen und mich im Training weiter anbieten“

„Natürlich bin ich nicht so glücklich, dass ich sage, alles wäre gut. Kein Spieler sitzt gerne auf der Bank“, erläuterte der 25-Jährige am Freitag nach dem Remis gegen Bochum. Den Miesepeter gibt der zweifache Familienvater deswegen aber nicht. Auf Dauer kann und will sich der 1,91 Meter-Hüne aber nicht mit der Joker-Rolle begnügen.

Zwar freute sich auch Cheftrainer Hannes Wolf am Freitag für seinem Spieler („Dieses Tor ist nicht nur für ihn persönlich wichtig, sondern auch für uns“), aber bis der Trainer seinen Angreifer von Anfang an bringt, vergeht wohl noch ein bisschen Zeit.

Ginczek muss sich zunächst hinten anstellen

Zwar habe Ginczek die nötige körperliche Substanz, um von Beginn an zu spielen, erläutert Hannes Wolf. Eine Systemumstellung, nur damit Ginczek zum Einsatz kommt, schließt er aber aus. Der Coach will die gewachsene Struktur im Team auf keinen Fall gefährden: „Eine Umstellung auf zwei Stürmer wäre im Moment gravierend.“

Ginczek muss sich also zunächst weiter hinten anstellen. Auch wenn ihm das nicht schmeckt: „Ich bin Fußballer geworden, um Fußball zu spielen.“ Verständnis für die Entscheidung des Trainers hat er aber auch: „Ich war halt lange verletzt und habe einen verantwortungsvollen Trainer. Ich muss kämpfen und mich im Training weiter anbieten.“

Testspiel gegen Ingolstadt

Nach der Partie gegen Fürth folgt eine Länderspielpause. Der Spielbetrieb in der zweite Liga wird ruhen. Um im Rhythmus zu bleiben, testet der VfB allerdings am 23. März bei Bundesligist FC Ingolstadt 04 (15.30 Uhr).