VfB Stuttgart

VfB vor Rückkehr in die Bundesliga: Die Stimmen zum Kantersieg gegen Nürnberg

Fußball  2.Bundesliga  FC Nürnberg vs. VfB Stuttgart
Atakan Karazor und Gregor Kobel bejubeln den 6:0-Auswärtssieg in Nürnberg - und den so gut wie sicheren Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. © Pressefoto Baumann

Kurz vor Abpfiff des überzeugenden 6:0-Torfestival des VfB Stuttgart gegen hoffnungslos überforderte Nürnberger ereignete sich die Szene des Spiels: In der vierten Minute der Nachspielzeit brach ein riesiger Jubel in der Max-Morlock-Arena aus. Die ganze Stuttgarter Auswechselbank lag sich in den Armen und selbst der sonst so ruhige Pellegrino Matarazzo ließ seinen Emotionen freien Lauf.

Was war passiert? Der 2:1-Siegtreffer des 1. FC Heidenheim gegen den Hamburger SV ereilte die Stuttgarter Bank, und spätestens da war jedem klar: Dem VfB Stuttgart ist der direkte Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga so gut wie nicht mehr zu nehmen. Bei drei Punkten Vorsprung auf die Heidenheimer und einem Torverhältnis von plus elf Toren können sich Nicolas Gonzalez und Co. in der nächsten Saison auf Duelle gegen Bayern, Dortmund und Leipzig einstellen.

Wir haben Stimmen zum überzeugenden Auftritt der Stuttgarter gesammelt:

VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo: „Es war wieder ein sehr guter Auftritt von uns, nachdem sich die Nürnberger in der Anfangsphase der ersten Hälfte mit Balleroberungen gewehrt haben. Was mir gut gefallen hat, dass wir auch gut aus der Halbzeitpause rausgekommen sind, weitergemacht und weitere Tore nachgelegt haben. Meine Mannschaft hat das Spiel dann auch seriös zu Ende gebracht. Am Ende steht ein verdienter Sieg, über den wir uns sehr freuen. Wir wollen natürlich auch das letzte Spiel gegen Darmstadt noch gewinnen, können heute aber erst einmal ausgelassen feiern.“

Jens Keller, Cheftrainer 1. FC Nürnberg: „Zur heutigen Leistung gibt es nicht viel zu sagen. Wir haben uns alles, was wir uns am Dienstag aufgebaut haben, mit beiden Händen eingerissen. Die Leistung war indiskutabel. Wir haben die Tore hergeschenkt. Mir sind zu viele Spieler heute weggebrochen. Das darf nicht passieren. Wir haben es aber weiterhin in der eigenen Hand den Klassenverbleib am letzten Spieltag zu sichern. Dafür müssen wir aber ein anderes Gesicht zeigen.“

Philipp Klement: „Die Erleichterung so kurz nach dem Spiel ist natürlich groß. Durch den Sieg haben wir einen Riesenschritt gemacht. Wir wollten heute zeigen, dass der Heimsieg gegen Sandhausen am Mittwoch kein Strohfeuer war. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen. Es war ein rundum gelungener Auftritt, auch weil wir nach der Pause weiter mit Druck nach vorne gespielt haben. Jetzt wollen wir die Saison am nächsten Sonntag erfolgreich abschließen.“

Sasa Kalajdzic: „Ich bin sehr glücklich, dass wir heute diesen Sieg so deutlich eingefahren haben. Wir sind 90 Minuten durchgehend dominant aufgetreten. Ich bin stolz auf die Mannschaft und bin froh, ein Teil davon zu sein und freue mich über mein Tor. Wir hatten in dieser Saison viele Höhen und Tiefen. Der deutliche Sieg tut gut. Wir werden den heutigen Tag genießen, nächste Woche zu Hause gegen Darmstadt aber noch einmal alles geben.“

Der Blick auf die Tabelle