VfB Stuttgart

Virtual Reality: Kooperation mit der DFB-Akademie

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Der VfB und die Porsche AG erweitern ihre Zusammenarbeit und starten in diesem Zuge eine gemeinsame Partnerschaft im Rahmen der Jugendförderung „Turbo für Talente“. © Danny Galm

Stuttgart.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) intensiviert die Forschungen der DFB-Akademie im Bereich der virtuellen Realität (VR) und hat dafür einen Kooperationsvertrag mit dem VfB Stuttgart geschlossen. "Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Vereinen und mit Hilfe der Wissenschaft sowie spezialisierten Unternehmen den Fußball besser zu machen", erklärte Oliver Bierhoff, der Projektleiter der DFB-Akademie.

Kooperation mit der Universität Tübingen

Der Vertrag beinhaltet unter anderem ein wissenschaftliches Projekt zum Thema „Wahrnehmung und Entscheidungshandeln“. Realisiert wird das Projekt in Kooperation mit der Universität Tübingen unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Höner.

Virtual Reality als Unterstützung des Trainingsprozesses sei "ein äußerst spannendes Thema", so VfB-Sportvorstand Michael Reschke. Der VfB ist damit nach der TSG 1899 Hoffenheim der zweite Bundesliga-Club, der mit dem DFB  im Bereich der Trainings-Diagnostik kooperiert.

"Das verdeutlicht, dass auch die Vereine mehr und mehr erkennen, welche Potenziale die DFB-Akademie schon jetzt bietet“, sagt DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius.

Schulung der psychologischen und kognitiven Fähigkeiten

Konkret werde das Projekt nun mit der Produktion von 360-Grad-Filmen von Jugendmannschaften des VfB umgesetzt. Ziel ist es die Spieler mit VR-Trainingsmethoden besser zu trainieren. Spieler könnten so künftig vereinzelte Trainingseinheiten in einer virtuellen Welt ableisten.

Trainingsvideos können im Nachgang besser analysiert werden und sollen zur Schulung der psychologischen und kognitiven Fähigkeiten der Fußballer genutzt werden. Die Ergebnisse aus dem VR-Training können wiederum bei regulären Trainingseinheiten der Klubs verwendet werden.