VfB Stuttgart

Vom Berater zum VfB-Boss in nur drei Jahren

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Gegen Hannover 96 gelang dem VfB der lange herbeigesehnte Befreiungsschlag. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
2007 hat Thomas Hitzlsperger den VfB Stuttgart mit einem fulminanten Volleyschuss zur Meisterschaft geschossen und jetzt, runde zwölf Jahre später, steht der aktuelle Sportvorstand der Schwaben offenbar vor einer neuen großen Aufgaben: Nach übereinstimmenden Medieninformationen soll Hitzlsperger vor einer Beförderung zum Vorstandsvorsitzenden stehen. Noch im Laufe der Woche soll die Personalie offiziell verkündet werden.

Der nächste Schritt auf der Karriereleiter

Erst im Februar diesen Jahres hatte „Hitz the Hammer“, wie der Mittelfeldspieler aufgrund seiner Schussgewalt von den Fans in England getauft wurde, das Amt des Sportvorstandes von Michael Reschke übernommen. Der heute 37-Jährige, der von 2005 bis 2010 in 172 Pflichtspielen für die Stuttgarter auf dem Rasen stand, war 2016 zum VfB zurückgekehrt. Zunächst als sportlicher Berater mit der offiziellen Bezeichnung: „Beauftragter des Vorstands in der Schnittstelle zwischen dem Lizenzspielerbereich und der Vereinsführung.“ 

Knapp zwei Jahre später wurde er mit 94,2 Prozent ins Präsidium des Vereins gewählt und im Februar 2018 übernahm der ehemalige Nationalspieler zusätzlich noch den Posten des Nachwuchschefs. Und jetzt folgt offensichtlich schon der nächste Schritt auf der Karriereleiter für den gebürtigen Münchner. Vom Berater zum VfB-Boss in nur drei Jahren. Ein beeindruckender Aufstieg für den Vizeeuropameister (2008) und WM-Dritten (2006).

So hat Hitzlsperger die Aufsichtsräte überzeugt

Mit seiner präzisen Analyse des Ist-Zustandes und vor allem seinen Plänen für die Zukunft des schwäbischen Traditionsclubs soll der Sohn eines Landwirts aus dem oberbayerischen Forstinning die Aufsichtsräte überzeugt und so namenhafte Bewerber wie Bernhard Heusler (zuletzt Präsident des FC Basel) und Robert Schäfer (zuletzt Vorstandsboss von Fortuna Düsseldorf) ausgestochen haben. 

Ob der aktuelle Sportdirektor Sven Mislintat nun zum Sportvorstand befördert wird oder ob Hitzlsperger beide Ämter in Personalunion führen wird, ist noch offen. Neben einem Vorstandsvorsitzenden, welcher der neue starke Mann in der ausgegliederten Fußball-Abteilung wird, sucht der VfB derzeit auch noch einen neuen Präsidenten, der sich um die Belange des e.V. kümmert.

Beworben hat sich hierfür neben acht weiteren Kandidaten auch der Ex-Weltmeister Guido Buchwald. Welche beiden Kandidaten für die Wahl auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember zugelassen werden, will der Vereinsbeirat Anfang November bekannt geben.


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