VfB Stuttgart

Vor dem VfB-Heimspiel gegen Mainz: Einsätze von Borna Sosa, Philipp Förster und Waldemar Anton weiter fraglich

Waldemar Anton
Stuttgarts Waldemar Anton in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Trotz des jüngsten Abwärtstrends des VfB Stuttgart will Trainer Pellegrino Matarazzo von einer besonderen Bedeutung des Heimspiels am Freitag (ab 20.30 Uhr im ZVW-Liveticker) gegen den 1. FSV Mainz 05 nichts wissen. «Es hört sich ein bisschen flach an, aber jedes Spiel ist richtungsweisend. Ich sehe es nicht so, dass das morgige Spiel unseren restlichen Saisonverlauf entscheiden wird», sagte der Coach am Donnerstag. Die Schwaben haben aus den vergangenen sieben Spielen in der Fußball-Bundesliga nur fünf Punkte geholt.

Die Mainzer überraschten dagegen zuletzt mit einem 3:2-Sieg gegen RB Leipzig. «Es wird sicherlich eine gewisse Aufbruchstimmung zu spüren sein», sagte Matarazzo über den Tabellenvorletzten. «Mainz hat im Moment einen positiven Trend. Sie haben auch die Qualität, woanders zu stehen in der Tabelle.»

Der VfB bangt noch um den Einsatz von Abwehrchef Waldemar Anton, der leichte muskuläre Probleme hat. Borna Sosa und Philipp Förster sind nach ihren muskulären Problemen wieder im Mannschaftstraining. Unterdessen machen die Langzeitverletzten Hamadi Al Ghaddioui und Maxime Awoudja Fortschritte. Stürmer Al Ghaddioui hat nach seinen Schambeinproblemen das Teiltraining aufgenommen, Abwehrspieler Awoudja ist nach seinem Achillessehnenriss im Teamtraining.

400 Spiele: Überraschung für VfB-Kapitän

Angesichts des anstehenden Jubiläums von Gonzalo Castro plant der VfB Stuttgart eine kleine Überraschung für den Mittelfeld-Routinier. Der 33-Jährige wird voraussichtlich im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 zum 400. Mal in der Fußball-Bundesliga zum Einsatz kommen.

«Wenn er sein 400. Spiel macht, wird er ein Geschenk bekommen von uns. Das ist ein großartiger Meilenstein und spricht für eine große Karriere und viel Erfahrung», sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo, der sich erst vergewisserte, ob er es verraten dürfe, am Donnerstag.

Nur Bayern-Torhüter Manuel Neuer (423) und der früheren VfB-Kapitän Christian Gentner (416) haben von den noch aktiven Profis noch mehr Einsätze in der ersten Liga absolviert als Castro, der früher bei Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund aktiv war.