VfB Stuttgart

Vor Heimspiel gegen 1. FC Köln: Die wichtigsten Aussagen von VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo

Kopie von Matarazzo
Stuttgarts Cheftrainer Pellegrino Matarazzo hat sich vor dem Duell gegen den 1. FC Köln unter anderem über die Personalsituation beim VfB geäußert. © ZVW/Simeon Kramer

Am Freitagabend (23.10.) trifft der VfB Stuttgart im Flutlicht-Spiel auf den 1. FC Köln (ab 20.30 Uhr im ZVW-Liveticker). Während die Schwaben mit sieben Punkten auf dem fünften Tabellenplatz gut gestartet sind, haben die Kölner erst einen Zähler geholt. Mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo zumindest für eine Nacht von der Tabellenspitze grüßen.

Vor dem Duell mit den Geißböcken fassen wir die wichtigsten Aussagen von der Spieltags-Pressekonferenz zusammen. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo über...

... die Verletztenliste:

"Massimo, Churlinov, Coulibaly und Sosa sind alle wieder komplett im Training dabei. Wataru Endo hat heute im Training wieder mit Adduktorenproblemen gefehlt. Wir hoffen, dass er morgen wieder voll mittrainieren kann und eine Option für das Spiel ist. Gregor Kobel hat heute wegen seinen Rückenproblemen auch nicht mittrainiert. Auch bei ihm hoffen wir, dass er am Freitag spielen kann. Waldemar Anton fällt aus, er ist noch nicht fit fürs Wochenende. Auch Erik Thommy ist nur im Teiltraining und keine Option für das Spiel."

... die Operation von Konstantinos Mavropanos:

"Dinos ist erfolgreich operiert worden, sein Meniskus musste nur geglättet werden. Das heißt, dass wir ihn in circa vier Wochen wieder als Option auf dem Platz erwarten."

... den kommenden Gegner:

"Der 1. FC Köln ist eine Mannschaft, die viel Erfahrung hat. Sie spielen einen sehr unangenehmen, geradlinigen Fußball. Ihr Spiel ist auf zweite Bälle ausgelegt, außerdem spielen sie ein gutes Gegenpressing. Sie haben eine klare Idee, wie sie Fußball spielen wollen. Das ist eine Mannschaft, die wir sehr ernst nehmen werden und Respekt vor ihr haben. Wir sind gut beraten, weiterhin 100 Prozent zu investieren, um zu punkten."

... die vermeintliche Favoritenrolle:

"Ich sehe uns nicht in der Favoritenrolle. Ich glaube, dass man nicht vergessen darf, woher wir kommen. Wir sind aufgestiegen und hatten in den ersten Spielen die jüngste Elf auf dem Platz. Wir tun gut damit, auf dem Boden zu bleiben und allen Bundesliga-Mannschaften genügend Respekt zu zollen. Ich sehe uns in der Lage zu gewinnen und zu punkten. Aber nur, wenn die Leistung stimmt und wir 100 Prozent abliefern."

... die aufkommende Euphorie im Umfeld:

"Genau das versuche ich gerade auf dieser Pressekonferenz, diese Euphorie zu bremsen, das ist heute meine Absicht. Die Mannschaft bekommt meine Ansprachen mit, die wissen, wie ich ticke und was meine Gedanken sind. Es war von Anfang an der Versuch, ein stabile Mitte zu finden. Die Emotionalität des Umfelds ist uns bewusst, diese Schwankungen sind extrem und können uns ein Stück weit zerreißen. Deshalb wollen wir die Wellen in die Höhen und Tiefen nicht mitgehen und mit beiden Füßen auf dem Boden zu bleiben."

... die Gefahr, dass wegen Corona die Saison abgebrochen wird:

"Ich bin kein Hellseher und schließe es nicht aus. Natürlich ist das im Hinterkopf, dass sowas passieren kann. Aber ich gehe davon aus, dass wir weiter spielen werden. Die Sorgen sind da, aber ich beschäftige mich damit. Ich fokussiere mich darauf, was ich beeinflussen kann, und das ist das Tagesgeschäft."