VfB Stuttgart

Was Stürmer Hamadi Al Ghaddioui zuletzt für einen Kaderplatz gefehlt hat

Stürmer Hamadi Al Ghaddioui
Spielt in dieser Saison bislang noch keine Rolle: Stürmer Hamadi Al Ghaddioui. © Alexandra Palmizi

Magere 18 Bundesligaminuten stehen bislang auf dem Konto von Hamadi Al Ghaddioui. Lediglich am ersten Spieltag gegen Freiburg (zwölf Minuten) sowie in den Auswärtsspielen gegen Mainz (drei Minuten) und Berlin (drei Minuten) kam der Stürmer des VfB Stuttgart in dieser Saison zu Kurzzeiteinsätzen. Am vergangenen Freitag gegen Schalke reichte es für den Deutsch-Marokkaner nicht einmal mehr für einen Platz im Spieltagskader der Schwaben.

Dürftige Leistungen auf dem Trainingsplatz

Die Gründe für die Nichtberücksichtigung des 30 Jahre alten Stürmers lagen zum einen in den Stärken der Konkurrenz (Kalajdzic treffsicher, Gonzalez hochmotiviert), zum anderen aber auch in den Trainingsleistungen des 1,93 Meter großen Mittelstürmers. Die waren in den letzten Wochen wohl nicht immer überzeugend.

„Ihm fehlte zuletzt ein bisschen der Glaube, dass er rankommen kann“, erläuterte Trainer Pellegrino Matarazzo auf der Pressekonferenz vor dem kommenden Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, „alle Spieler, die auf den Platz bzw. in den Kader wollen, sollen das auch zeigen.“ Daraufhin suchte der Cheftrainer das Vieraugengespräch mit seinem Angreifer, der schon in der abgelaufenen Spielzeit in der 2. Liga nicht über die Joker-Rolle hinausgekommen war. Nach Aussagen seines Trainers hat sich Al Ghaddiouis Auftreten in den Einheiten daraufhin deutlich gebessert.

Das zeigte sich demnach in der Ausstrahlung auf dem Trainingsplatz, seiner Energie - aber auch durch Tore und Assists. „Irgendwann wird er wieder eine Option sein. Ob es schon für das Wochenende reicht, wird man sehen“, so Matarazzo, „in jedem Fall trainiert er besser als zuvor.“

Was Pascal Stenzel auszeichnet

Gute Karten für einen Platz in der Startelf für das Frankfurt-Spiel hat hingegen „Mr. Zuverlässig“ Pascal Stenzel. Der Abwehrspieler stand in fünf der sechs Liga-Spiele in der Anfangsformation. Gegen Bayer Leverkusen verhinderte lediglich eine Gelb-Rot-Sperre einen Einsatz.

„Er macht einen guten Job als rechter Halbverteidiger. Mit seiner Leistung, seiner Rolle bin ich aktuell sehr zufrieden“, lobt Trainer Matarazzo, der weiß, dass er mit dem 24-Jährigen auf dem Feld „immer eine Mindest-Leistung“ bekommt - und wohl auch gegen Frankfurt wieder auf Stenzel setzen wird.

Zudem agierte die Dreierkette Stenzel-Karazor-Kempf gegen Schalke sehr stabil. Zwar ist Waldemar Anton nach überstandener Bänderverletzung wieder einsatzbereit, doch für den Trainer stellt sich die Frage, „ob man ein funktionierendes Konstrukt auseinanderreißen muss.“

So könnten sie spielen:

  • VfB Stuttgart: Kobel - Stenzel, Karazor, Kempf - Wamangituka, Endo, Mangala, Gonzalez - Castro, Didavi - Kalajdzic
  • Eintracht Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - Kohr, Rode - Toure, Kamada, Younes - Dost, Silva