VfB Stuttgart

Wie Pellegrino Matarazzo den VfB auf das DFB-Pokal-Spiel gegen Hansa Rostock vorbereitet

Kopie von Pellegrino Matarazzo
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo freut sich auf das Pokal-Spiel in Rostock mit Fans im Stadion. © ZVW/Danny Galm

Am Sonntag (13.09.) startet der VfB Stuttgart in die Saison 2020/21. Den Auftakt machen die Schwaben im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock (ab 15.30 im ZVW-Liveticker). Bereits zum dritten Mal in Folge treten die Stuttgarter in der ersten Runde des Pokals im Ostseestadion an.

In einer Presserunde am Freitagmittag (11.09.) hat sich VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo zum Gegner, zu der geplanten Zuschauerzahl von 7.500 Heimfans und den Planungen im Sturm geäußert. Wir haben seine Aussagen zusammengefasst. Pellegrino Matarazzo über...

... den Gegner Hansa Rostock:

"Uns erwartet ein unangenehmer Gegner. Der VfB hat in den letzten beiden Jahren erlebt, wie unangenehm es sein kann, in der ersten DFB-Pokalrunde in Rostock spielen zu müssen. Ich erwarte ein sehr intensives Spiel, eine defensivstarke Truppe, die auf unterschiedlichen Pressinghöhen variabel agieren kann und mutig im Offensivspiel auftritt. Sicher sind wir der Favorit in diesem Spiel, aber diese Situation kennen wir von den letzten Monaten. Wir wissen, dass es kein Selbstläufer wird, deshalb müssen wir investieren und unsere Leistung abrufen, um das Spiel am Ende zu gewinnen."

... den Plan, wie die Verletzten um Nicolas Gonzalez ersetzt werden sollen:

"Jede Verletzung ist ärgerlich. Aber das ist die Vergangenheit, wir fokussieren uns auf das Jetzt. Die Spieler, die fit sind, müssen diese Lücke auffüllen und ihre Stärken einbringen. Es gibt keinen Ersatz für Spieler X, egal wie dieser Spieler heißt – es gibt nur andere Stärken, die wir auf den Platz bringen können, um schlagkräftig zu sein. Unser Fokus liegt auf den Spielern, die fit im Kader sind und auf dem Platz stehen können."

... das Stürmer-Duell zwischen Sasa Kalajdzic und Hamadi Al Ghaddioui:

"Jeder bringt seine eigenen Stärken mit ins Spiel. Sasa ist eher der Spieler, der die Tiefe hält, der Bälle gut festmachen kann und in der Box immer anspielbar ist. Er hat ein gutes Timing für die tiefen Laufwege und hat trotz seiner Größe eine gute Handlungsschnelligkeit. Hamadi ist beweglicher und mehr spielerisch unterwegs. Damit sorgt er für Zuordnungsprobleme beim Gegner. Wir haben in der Vorbereitung auch Tanguy Coulibaly in der Sturmspitze ausprobiert, er hat einen guten Job gemacht. Er bringt ganz andere Elemente ins Spiel, viel Speed, Härte und ein gutes Timing bei den tiefen Laufwegen."

... die Verletzten-Situation und den erneuten Ausfall von Borna Sosa:

"Borna kam mit Knieproblemen von der Nationalmannschaft zurück und wird gegen Rostock nicht zur Verfügung stehen.  Er hat keine strukturellen Schäden, hat aber Schmerzen und die Probleme müssen erstmal diagnostiziert werden. Churlinov, Aidonis und Mangala sind verletzungsfrei zurückgekehrt. Erfreulicherweise durften wir Roberto Massimo in dieser Woche wieder im Training begrüßen, er macht einen guten Eindruck und wird gegen Rostock zur Verfügung stehen."

... die Sonderregelung, dass in Rostock 7.500 Fans ins Stadion dürfen:

"Aktuell mache ich mir keine Gedanken darüber, was in den anderen Bundesländern passiert. Natürlich ist es ein Vorteil für die Heimmannschaft, wenn sie die Zuschauer im Rücken haben. Das ist aber ganz normal und hat nichts mit Corona zu tun. Ich freue mich auf das Auswärtsspiel, wo ein Stück weit mehr Stimmung im Stadion sein kann. Wir haben aber schon Auswärtsspiele mit Fans gespielt und wissen, was auf uns zukommt."