VfB Stuttgart

Wie Torjäger Simon Terodde beinahe ein zweites Mal beim VfB Stuttgart gelandet wäre

Kopie von VfB Stuttgart - Karlsruher SC 2:0 (09.04.2017)_0
Ballerte den VfB in der Saison 2016/17 zurück in die Bundesliga: Torjäger Simon Terodde. © Benjamin Büttner (Archiv)

Stürmer Sasa Kalajdzic hat derzeit einen Lauf. Fünf seiner zehn Saisontreffer erzielte der 23-Jährige in den vergangenen vier Spielen. Zuletzt sorgte er mit dem entscheidenden 1:0 beim 1. FC Köln dafür, dass der VfB Stuttgart nur noch wenig am Ziel Klassenverbleib zweifeln muss.

Größe, Beweglichkeit, Spielverständnis

„Sasa ist ein klassischer Zentrumsstürmer, der für seine Größe eine sehr, sehr coole Beweglichkeit und ein sehr geiles Spielverständnis hat“, schwärmte Sportdirektor Sven Mislintat. In jedem Fall erledigt Kalajdzic seinen Job derzeit zuverlässig - und das insbesondere deswegen, weil das Zusammenspiel mit dem gleichaltrigen Borna Sosa, der lange nicht unumstritten war, immer besser klappt.

„Wir sind sehr froh, dass wir auf Sasa gewartet haben“

Dabei war nach seinem Wechsel zum VfB im Sommer 2019 lange Zeit nicht abzusehen wie sehr Kalajdzic den Schwaben helfen kann. Noch vor dem Auftakt in die Zweitliga-Saison zog sich der Stürmer einen Kreuzbandriss zu, fiel monatelang aus und kam erst nach der Coronavirus-Unterbrechung doch noch mal zum Einsatz.

Die Schwaben spielten nach der schweren Knieverletzung sogar mit dem Gedanken, den Zweitliga-Experten und Ex-VfB-Stürmer Simon Terodde als Torjäger zurückzuholen, entschieden sich dann aber doch dagegen. „Wir sind sehr froh, dass wir auf Sasa gewartet haben“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat nun: „Ich glaube, dass wir eine sehr gute Entscheidung getroffen haben, Sasas Position nicht zu killen.“