VfB Stuttgart

„Wir haben immer daran geglaubt“

VfB nach dem Sieg in Bielefeld_0
Der VfB Stuttgart hat in Bielefeld lange Mühe, gewinnt am Ende aber 1:0 und bleibt Tabellenführer der 2. Liga. © ZVW/Danny Galm

Bielefeld.
Geht es nach der Statistik, dann ist der direkte Wiederaufstieg des VfB Stuttgart in die Bundesliga bereits in trockenen Tüchern. Nach dem Last-Minute-Erfolg im Topspiel bei Arminia Bielefeld (1:0) stehen die Schwaben nach acht Spieltagen mit 20 von 24 möglichen Punkten an der Tabellenspitze. Eine Niederlage gab’s noch nicht - und, so besagen es zumindest die Zahlen: Noch nie in der Geschichte der 2. Liga ist ein Team, das nach acht Spieltagen noch keine Niederlage schlucken musste, am Ende der Saison nicht aufgestiegen. 

„Das ist schön, aber nach Statistiken gehen wir nicht“, entgegnete VfB-Trainer Tim Walter direkt nach dem Abpfiff, als er auf die Zahlenspielerei angesprochen wurde. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim Überraschungsteam aus Ostwestfalen war er über weite Strecken zufrieden: „Die Jungs haben es bis auf kleine Ausnahmen sehr gut gemacht. Wir waren heute sehr dominant, müssen nur konsequenter sein im Abschluss.“ Zur Belohnung für den vierten Sieg in Folge bekommen die VfB-Profis am Samstag trainingsfrei und müssen erst am Montag wieder antreten.

Während Tim Walter nach dem Spiel das Grinsen schier nicht mehr aus dem Gesicht bekam, ärgerte sich sein Gegenüber Uwe Neuhaus über den Platzverweis gegen seinen Kapitän und Torjäger Fabian Klos. Der hatte nach 61 Minuten die Gelb-Rote Karte gesehen, nachdem er VfB-Verteidiger Pascal Stenzel mit dem Arm am Kopf getroffen hatte. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass er Gelb-Rot zieht. Weil es auch nicht im Verhältnis steht zu dem, was er hat einstecken müssen“, sagte Neuhaus beim Bezahlsender Sky: „Da fühlt man sich natürlich ungerecht behandelt.“

Das Siegtor im Spitzenspiel fiel erst in der ersten Minute Nachspielzeit. Der bis dahin eher glücklos agierende Hamadi Al Ghaddioui drückte den Ball nach feiner Vorarbeit von Philipp Förster über die Linie. „Das hätten wir in der letzten Minute besser verteidigen müssen zusammen. Das ist schon bitter“, ärgert sich Bielefelds Stürmer Andreas Vogelsammer. „Ich glaube nicht, dass die als verdienter Sieger vom Platz gegangen sind.“ VfB-Coach Tim Walter war da anderer Ansicht: „Wir haben immer daran geglaubt und bis zum Ende weiter gearbeitet. Daher haben wir das Spiel auch verdient gewonnen.“


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