VfB Stuttgart

«Wir müssen das stoppen»: Nach Vorfall bei Champions-Leaugue-Spiel - Auch VfB-Spieler Orel Mangala beklagt Rassismus

Orel Mangala
Orel Mangala am Ball. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild © Carmen Jaspersen

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach dem mutmaßlichen Rassismus-Vorfall in der Champions League in Paris hat sich Orel Mangala vom VfB Stuttgart klar gegen Diskriminierung gestellt. «Es war für mich schon immer schwer zu verstehen, dass es Rassismus in dieser Welt überhaupt gibt», sagte der belgische Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten am Donnerstag in einem Instagram-Video.

«Warum sollte jemand wegen seiner Hautfarbe, seiner Nationalität oder seiner ethnischen Zugehörigkeit privilegiert sein? Das ergibt keinen Sinn», sagte Mangala. «Wir müssen das stoppen.» Es gehe nicht um Hautfarben, es gehe um Menschlichkeit.

Das Champions-League-Spiel Paris Saint-Germain gegen Basaksehir aus Istanbul war am Dienstag abgebrochen worden, nachdem der Vierte Offizielle den Istanbuler Co-Trainer Pierre Webo rassistisch beleidigt haben soll. Aus Protest hatten beide Mannschaften den Platz verlassen. Die Partie wurde am Mittwoch nachgeholt, Paris gewann 5:1.