VfB Stuttgart

Wird der VfB am „Deadline Day“ noch einmal aktiv?

VfB-Heimspiel gegen Dynamo Dresden_03.11.2019_0
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. © ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart.
Am Freitag, den 31. Januar, schließt in Deutschland das Winter-Transferfenster. Nach 18 Uhr dürfen keine Spieler mehr in die 1. und 2. Bundesliga sowie die 3. Liga wechseln. Anders als nach Sommer-Transferperiode dürfen auch keine vertragslosen Spieler mehr unter Vertrag genommen werden. Wird der VfB Stuttgart am „Deadline Day“ noch einmal aktiv werden?

Zugänge? „Da müsste schon sehr viel passen“

Sportdirektor Sven Mislintat hatte bereits am Mittwochabend nach dem 3:0 gegen Heidenheim erklärt: „Ich sehe auf der Abgabeseite im Moment absolut nichts. Und das haben wir ja selbst in der Hand. Es sei denn, es passiert am letzten Transfertag noch etwas Verrücktes.“ Auch einen Tag später hat sich an dieser Situation nichts verändert. Über Nacht sind im Postfach des Stuttgarter Sportdirektors keine Angebote für Außenbahnspieler Borna Sosa, Mittelfeldspieler Orel Mangala oder Stürmer Nicolas Gonzalez gelandet. „Weder Borna noch Orel noch Nico – wo es immer wieder Gerüchte gibt – sehe ich ab dem 1. Februar nicht mehr hier. Also im Gegenteil. Die werden alle hier sein. Ziemlich sicher“, bekräftigte Mislintat am Donnerstag am Rande des Spieler-Ersatztrainings.

Die Chance, dass am letzten Tag des Transferfensters noch ein Neuzugang in Stuttgart aufschlägt, bezifferte Mislintat schon am Mittwochabend auf magere „fünf oder zehn Prozent“. Mit einem neuen Gesicht müsse man nicht rechnen: „Da müsste schon sehr viel passen und der Spieler müsste Qualitäten einbringen, die wir so im Kader nicht zur Genüge haben.“ In dieser Winter-Transferperiode haben die Schwaben bislang mit Darko Churlinov (vom 1. FC Köln) lediglich einen Neuzugang geholt. Abgegeben wurden mit Santiago Ascacibar (Hertha BSC Berlin), Ebenezer Ofori (AIK Solna) und Emiliano Insua (LA Galaxy) drei Profis.