VfB Stuttgart

Wirtschaftliche Absicherung in Corona-Zeiten: Die KfW bewilligt einen Millionen-Kredit für den VfB Stuttgart

Geschäftsstelle VfB Stuttgart, VfB, Symbolbild
Symbolbild. © Danny Galm

Im Frühjahr 2020 hatte der VfB Stuttgart einen Kreditantrag bei der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingereicht. Dieser wurde nun bewilligt. Der Club kann somit ab sofort auf eine Kreditsumme von bis zu 25 Millionen Euro zurückgreifen. Pandemiebedingt habe die VfB Stuttgart 1893 AG bereits in 2020 über 30 Millionen Euro Einnahmeverluste zu verkraften, von denen nun zumindest ein Teil über die Darlehenssumme überbrückt werden könnte, heißt es aus dem roten Clubhaus.

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Der Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren ist neben der vollständigen Tilgung an weitere Bedingungen geknüpft. In einer Mitteilung vom Donnerstag (04.02.) heißt es weiter:  „So verpflichtet sich der VfB bei Inanspruchnahme zur Reduzierung seines Gehaltsvolumen im Lizenzspielerkader, Profifußballbereich sowie im Management und in der Verwaltung in Höhe der abgerufenen Mittel über die Kreditlaufzeit hinweg. Des Weiteren ist eine kontinuierliche und transparente Finanzberichterstattung über die Laufzeit hinweg an die KfW verpflichtend.“

Sicherheit und Handlungsfähigkeit

VfB-Finanzvorstand Stefan Heim atmet auf: „Wir werden auf diesen Kredit behutsam und mit größter Sorgfalt zur weiteren Sicherung des wirtschaftlichen Fortbestandes des VfB Stuttgart zurückgreifen. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme allein schafft schon weitere Sicherheit und Handlungsfähigkeit für uns in wirtschaftlich so unsicheren Zeiten.“

Thomas Hitzlsperger, der Vorstandsvorsitzende der VfB-AG, bedankt bei den Verantwortlichen der KfW, den politischen Entscheidungsträgern und den Vertretern der VfB-Hausbanken. „Die zusätzlichen Bedingungen entsprechen dem Solidarprinzip unseres Vereins und sind zugleich ein wichtiges Signal, das wir in Richtung Politik und Gesellschaft aus voller Überzeugung senden“, so Hitzlsperger, „der VfB Stuttgart hat sich schon vor der Pandemie für ein nachhaltigeres, solides Wirtschaften im Profifußball eingesetzt und wird dies jetzt sowie in der Zukunft weiterhin konsequent tun.“