VfB Stuttgart

Zehn Bewerbungen für das VfB-Präsidentenamt

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Symbolbild. © ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart. Am Sonntag ist die Bewerbungsfrist für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart abgelaufen und zehn Bewerber haben frist- und formgerecht ihre Unterlagen eingereicht. Das teilte der Vereinsbeirat am Dienstag (17.09.) mit. Jetzt ist das Gremium unter der Leitung von Wolf-Dietrich Erhard am Zug.
Bis zum Ende der Bewerbungsfrist sind insgesamt zwölf Bewerbungen eingegangen, von denen laut einer Mitteilung zwei formal nicht vollständig gewesen sind. Maximal zwei Kandidaten werden jetzt ausgewählt und den Mitgliedern auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember zur Wahl vorgeschlagen. Laut der Mitteilung des Vereinsbeirats haben sich "Männer und Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren aus ganz unterschiedlichen Bereichen aus Wirtschaft, Politik und Sport beworben." 

Mehr als zwei Präsidentschafts-Kandidaten lässt die Satzung nicht zu

Neben den bisher öffentlich bekannten Bewerbern Guido Buchwald (VfB-Ehrenspielführer), Matthias Klopfer (Schorndorfer Oberbürgermeister) und Claus Vogt (Unternehmer und Fanaktivist) haben nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten auch Bernd-Michael Hümer (stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart), Christian Riethmüller (Geschäftsführer der Buchhandlung Osiander) und der Stuttgarter CDU-Stadtrat Markus Reiners ihren Hut in den Ring geworfen.

Die Namen der Bewerber werden vom Vereinsbeirat mit einem Hinweis auf die Persönlichkeitsrechte der Bewerber und Bewerberinnen nicht veröffentlicht, lediglich die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen ist bekannt. Selbstverständlich stehe es aber "jedem Bewerber und jeder Bewerberin frei, sich an die Öffentlichkeit zu wenden." 

Im nächsten Schritt werden nun die zehn Bewerbungen auf ihre inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft. Nach Abschluss dieser Phase werden die Bewerber in den kommenden Wochen vom Vereinsbeirat zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Die zwei Kandidaten, die dann am 15. Dezember zur Wahl stehen, werden am 7. November offiziell bekanntgegeben. Mehr als zwei Präsidentschafts-Kandidaten lässt die Satzung des VfB Stuttgart nicht zu. 

Die Anforderungen an das Präsidentenamt

Wolf-Dietrich Erhard, der Vorsitzende des Vereinsbeirats, umschreibt die Anforderungen an das Präsidentenamt wie folgt:

"Wir wollen einen Präsidenten oder eine Präsidentin für den VfB Stuttgart suchen, die sich als oberster Repräsentant oder oberste Repräsentantin des größten Vereins in Baden-Württemberg versteht und diesen souverän, aber mit Bodenhaftung nach außen vertritt sowie sich der gesellschaftlichen Verantwortung dieser Position bewusst ist. Wir suchen eine Persönlichkeit, die Kommunikations- und Teamfähigkeit besitzt und mit ihren integrativen Fähigkeiten unterschiedliche Positionen moderieren kann, Glaubwürdigkeit ausstrahlt und Vertrauen schafft, ohne sich selbst dabei in den Mittelpunkt zu stellen."

Am 11. November werden sich die ausgewählten Kandidaten im Rahmen einer Dialogveranstaltung in Stuttgart erstmals den Mitgliedern vorstellen. Diese können sich vorab an den Vereinsbeirat wenden und über die E-Mail-Adresse eurefragen@vfb-stuttgart.de bis zum 27. September Anregungen und Fragen an den Vereinsbeirat schicken. 


Das ist der VfB-Vereinsbeirat

Der Vereinsbeirat hat in der seit Juli 2017 geltenden Vereinsstruktur den Aufsichts- und Ehrenrat abgelöst. Er wurde auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2017 gewählt. In drei Themenbereiche teilen sich die acht Mitglieder die Aufgaben des Gremiums:

  • Sport und Verein: Wolf-Dietrich Erhard (Vorsitzender), Dieter Göggel
  • Mitglieder und Fans: James Bührer, Claudia Maintok (stellvertretende Vorsitzende), Rainer Weninger
  • Wirtschaft und Gesellschaft: André Bühler, Hubert Mörk, Christof Seeger

Mehr zur Arbeit des Vereinsbeirats erfahren Sie hier.


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