VfB Stuttgart

Zwangspause für den Dauerbrenner

Testspiel: VfB Stuttgart - Wormatia Worms, 02.03.2017_9
Die Winterneuzugänge Ebenzer Ofori und Jérôme Onguéné liefen beim 3:0-Sieg des VfB Stuttgart gegen Wormatia Worms erstmals im Trikot der Schwaben auf. © Danny Galm

Stuttgart.
Einen Wermutstropfen gab es auch an diesem emotionalen und intensiven Freitagabend in der Mercedes-Benz Arena. Beim 2:1-Sieg über den 1. FC Köln verletzte sich VfB-Abwehrspieler Marcin Kaminski bei einer Rettungsaktion in der 18. Minute schwer am Knöchel.

Schwere Bänderverletzung im Knöchel

„Ich kenne Marcin nicht auf dem Boden liegend, deshalb war sofort klar, dass es etwas schlimmeres ist“, sagte VfB-Trainer Hannes Wolf nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. „Am Knöchel ist nichts, aber ich bin mir sicher, dass da Bänder kaputt gegangen sind. Er wird uns sicher für einige Zeit fehlen.“

Am Samstag folgte schließlich eine Kernspintomographie. Nach dieser diagnostizierten die Ärzte einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk, der konservativ behandelt wird. Damit wird Kaminski dem Team voraussichtlich für fünf bis sechs Wochen fehlen.

Wolf: "Marcin ist ein wichtiger Spieler für uns"

Ein bitterer Ausfall, der Wolf zwingt seine Defensive umzubauen. Der Pole stand bisher in allen acht Bundesliga-Spielen über die volle Distanz auf dem Platz und war die Konstante in der Stuttgarter Dreierkette. „Er ist von seiner Persönlichkeit extrem weit, ist ein fantastischer Fußballer und bringt viel Qualität in die Mannschaft“, lobte Wolf noch vor wenigen Wochen.

Umso bitterer ist jetzt der Ausfall des 25-Jährigen. Gegen Köln rückte Benjamin Pavard Kaminskis Platz hinten links in der Dreierreihe. Es ist gut möglich, dass der junge Franzose diese Position bis zu Kaminskis Rückkehr bekleiden wird.

Trainer Hannes Wolf hofft auf eine schnelle Genesung seines Abwehrspielers: „Sein Ausfall ist bitter. Ich hoffe, dass er schnell wieder zurück kommt. Marcin ist ein wichtiger Spieler für uns.“