VfB Stuttgart

1:0-Erfolg gegen den SC Freiburg: Sasa Kalajdzic schießt den VfB ins DFB-Pokal-Achtelfinale

Fußball DFB Pokal VfB Stuttgart vs. SC Freiburg
Erzielte gegen Freiburg den goldenen Treffer: VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic. © Pressefoto Baumann

Es war ein zähes Ringen, aber letztlich gab es einen erfreulichen Jahresabschluss für den VfB Stuttgart: Nach einer umkämpften Partie gegen den SC Freiburg zogen die Schwaben am Mittwochabend ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein - und revanchierten sich nebenbei noch für die 2:3-Pleite im Bundesliga-Auftaktmatch. Im letzten Spiel des Kalenderjahres sorgte Sasa Kalajdzic mit seinem Treffer für den knappen, aber unter dem Strich verdienten 1:0-Erfolg der Stuttgarter.

Auslosung am 3. Januar

Das Achtelfinale des DFB-Pokals der Männer sowie das Viertelfinale bei den Frauen werden am 3. Januar 2021 ausgelost. Die ARD-Sportschau zeigt die Ziehungen live. Der frühere Skispringer und heutige Sportschau-Experte Sven Hannawald wird ab 17.30 Uhr die Auslosung vornehmen. Gespielt werden die Achtelfinals am 2. und 3. Februar.

Ersatzkeeper Bredlow spielte für Stammtorwart Kobel

Seine Startelf hatte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel (0:1) auf vier Positionen verändert: Stammkeeper Gregor Kobel und Stürmer Silas Wamangituka bekamen eine Pause und standen nicht im Kader, Borna Sosa und Daniel Didavi nahmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür rückten Fabian Bredlow, Mateo Klimowicz, Gonzalo Castro und Sasa Kalajdzic in die Anfangsformation.

Zäher Pokalabend in den ersten 45 Minuten

Wer sich auf einen heißen Pokalfight gefreut hatte, der wurde in den ersten 45 Minuten bitter enttäuscht. Der VfB dominierte die Partie, allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden.

Und der Sportclub aus dem Breisgau? Der enttäuschte auf kompletter Linie, leistete sich unzählige technische Fehler und schoss in der ersten Halbzeit lediglich einmal auf den Stuttgarter Kasten. Dass die Schwaben mit einer Führung in die Pause gehen konnten, lag an Sasa Kalajdzic. Der Österreicher vollendete den besten VfB-Angriff der erste Hälfte eiskalt (15.).

Torchancen auch im zweiten Durchgang Mangelware

Auch im zweiten Durchgang kam das Baden-Württemberg-Duell lange nich in Fahrt. Auf dem tiefen Rasen in der Stuttgarter Arena blieben große Torchancen absolute Mangelware.

Einzig zwei Wackler von VfB-Keeper Bredlow (60./70.) ließen die Stuttgarter Fans zittern. Bei einem satten Abschluss von Nils Petersen war die etatmäßige Nummer zwei der Stuttgarter auf dem Posten (80.). Auf der Gegenseite verpassten Kalajdzic und Mangala die Vorentscheidung. Ex-VfB-Torhüter Benjamin Uphoff klärte zweimal stark (72.). Letztlich blieb es beim knappen, aber verdienten VfB-Erfolg.

VfB Stuttgart - SC Freiburg 1:0 (1:0)

Stuttgart: Bredlow - Kempf, Anton, Stenzel - Gonzalez (61. Sosa), Mangala, Endo, Castro (61. Förster) - Coulibaly (46. Churlinov), Klimowicz (74. Didavi) - Kalajdzic

Freiburg: Uphoff - Heintz, Schlotterbeck, Lienhart - Schmid, Santamaria (76. Petersen), Höfler (54. Demirovic), Günter, Jeong (54. Kwon), Grifo (76. Tempelmann) - Höler

Tore: 1:0 Kalajdzic (15.)

Schiedsrichter: Felix Brych (München)

Zuschauer: -

Gelbe Karten: Stenzel (44.), Klimowicz (55.) /Grifo (44.)