Baden-Württemberg

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bus und Bahn: Land hebt Bußgelder deutlich an

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Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist, ist verpflichtet, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. © Ralph Steinemann

Da sich ein immer größer werdender Teil der Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht an die Maskenpflicht hält, hat das Land Baden-Württemberg die Untergrenze für Bußgelder bei Verstößen deutlich erhöht. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landes vom Mittwochnachmittag (19.08.) hervor. Wer künftig ohne Maske erwischt wird, muss mindestens 100 Euro blechen. Die Stadt Stuttgart hatte bereits Anfang August das Bußgeld für Maskenverweigerer erhöht.

Untergrenze der Bußgelder wird viermal so teuer wie bisher

Durch konsequentes Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung könnten Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln das Infektionsrisiko wirksam senken, heißt es in der Pressemitteilung. Verkehrsminister Winfried Hermann und Sozialminister Manne Lucha erinnerten am Mittwoch gemeinsam an die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen sowie in Bahnhöfen, an Haltestellen und auf Bahnsteigen. Damit eine drohende zweite Welle verhindert werden könne, müsse alles dafür getan werden, die Risiken einer Ansteckung zu verkleinern.

Bislang lag das Bußgeld bei fehlender Maske im ÖPNV zwischen 25 und 250 Euro. Da sich die Fahrgäste immer weniger an die Regelungen halten würden und zum Teil eine mutwillige Disziplinlosigkeit herrsche, habe das Land die Bußgelder deutlich erhöht: Künftig werden mindestens 100 Euro fällig, die Höchstgrenze liegt weiter bei 250 Euro.