Kritik an der Bundesregierung

SPD-Landeschef: «Will nicht vom Kanzler angelogen werden»

Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg
Mesarosch hat eine große Reichweite in sozialen Medien. © Bernd Weißbrod

Ulm (dpa/lsw) - Mit heftiger Kritik am Kanzler ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch ins neue Amt als SPD-Chef in Baden-Württemberg gestartet. Der 35-Jährige, der als links-progressiv gilt, bezichtigte Kanzler Friedrich Merz in seiner Bewerbungsrede auf dem Parteitag in Ulm gar der Lüge. Er finde es gut, dass die SPD Verantwortung spüre und nicht einfach die Hände in den Schoß lege, sagte er zur Zusammenarbeit seiner Partei mit der Union im Bund. «Ich finde es aber falsch,