Amphibiensterben

Straße gesperrt? Warum die Krötenwanderung so wichtig ist

Krötenwanderung
Nach ersten Zählungen sind bislang rund 20 000 Amphibien «gewandert" - sie landeten also bei den Krötenhelfern im Eimer oder in den Tunneln.(Archiv) © Rolf Vennenbernd

Stuttgart (dpa/lsw) - Die jährliche große Kröten-Wanderung auf den baden-württembergischen Straßen ist wieder im Gange: Zehntausende der quakenden Zeitgenossen queren in diesen Wochen Richtung Laichgewässer – und Ehrenamtliche mit Eimern im Anschlag retten sie vor dem Unfalltod unter den Reifen der Fahrzeuge. 

Allerdings bekommen diese «Krötenhelfer» immer weniger zu tun. Denn die Zahl der Frösche, Kröten und Molche in Baden-Württemberg schwindet rapide. Mehr als die Hälfte der Arten