Stuttgart (dpa/lsw) - Trotz Krieg, Gewalt und Folter kommen viele traumatisierte Geflüchtete nach Einschätzung der baden-württembergischen Landesärztekammer zu kurz bei der psychischen Versorgung. Ein großer Teil von ihnen leide unter Depressionen, Angstzuständen oder schweren Erinnerungen an das Erlebte, heißt es in einer Studie des Verbands. Fachleute gehen demnach davon aus, dass etwa jeder Dritte dringend psychologische Hilfe bräuchte - aber nur die wenigsten bekommen