Stuttgart (dpa/lsw) - Regungslos steht er da, der einst «letzte Wolf des Odenwalds». Hinter der Glasscheibe fletscht er die spitzen Zähne, sein helles Fell glänzt. Ausgestopft wurde der Wolf nach dem tödlichen Schuss, der ihn 1866 aus der Flinte des Schollbrunner Ratsschreibers Vincenz Diemer traf. Seit Jahren staubt das Präparat nun schon im Stadtmuseum von Eberbach (Neckar-Odenwald-Kreis) vor sich hin.
Dasselbe Schicksal wird den Wolf von der Hornisgrinde nicht ereilen, das steht