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Baumesse "Rund ums Haus" präsentiert: Mehr aus der Sonne holen - Von der ersten PV-Anlage bis zum smarten Energiesystem von heute

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Stadtwerke Schorndorf
Muhammet Zeyrek, Projektleiter im Bereich PV (l.), und Jörn Forwerk, Bereichsleiter Beschaffung und Vertrieb. © Heiko Potthoff
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Stadtwerke Schorndorf

Von der Erstberatung über die Planung und Anschaffung bis zur Direktvermarktung des überschüssigen Stroms: Die Stadtwerke Schorndorf bieten alles aus einer Hand.

© Heiko Potthoff

Neue Technik macht auch 20 Jahre alte Photovoltaikanlagen effizienter und moderne Systeme noch wirtschaftlicher. Vom Eigenverbrauch bis zum Batteriespeicher zeigen Fachleute, wie sich Solarstrom optimal nutzen lässt.

Wenn sich Immobilienbesitzer und Häuslebauer Gedanken ums Thema Energie machen, dann steht das Thema Effizienz ganz weit oben. Dabei geht es nicht nur darum, im Laufe der Jahre günstiger davonzukommen, sondern auch, sich unabhängiger zu machen von fossilen Energien und obendrein die Umwelt zu schonen und Geld einzusparen! Zum einen sollten wir alle mit den Ressourcen unserer Erde sparsamer umgehen und zum anderen die Energie, die wir verbrauchen, so effizient und umweltschonend wie möglich verbrauchen. Jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten. Gerade, wer ein neues Haus zu baut, kann maßgeblich auf Nachhaltigkeit setzen. Ein energieeffizientes Haus, verbraucht möglichst wenig Strom und Heizenergie.

Experte in Sachen Energie sind kommunale Versorger wie die Stadtwerke Schorndorf. Sie sorgen sich um optimale Stromlösungen und bieten nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch nachhaltige Angebote, die zu den Bedürfnissen der Menschen passen. „Seit 2011 liefern wir konsequent 100 Prozent Ökostrom an alle unsere Haushaltskunden. Ökostrom zu nutzen oder eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen, trägt dazu bei, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben und aktiv den Klimaschutz zu fördern.“

Neben der Energieversorgung sind die Stadtwerke gefragt, wenn es um den Bau von PV-Anlagen geht – auch, weil die Unsicherheit der Politik und die derzeit herausfordernde Wirtschaftslage die Menschen verunsichere. Dabei gibt es derzeit Fragestellungen aus drei Richtungen, wie Muhammet Zeyrek, Projektleiter im Bereich PV, erläutert: 

1. PV-Anlagen, die damals zu den ersten gehörten und vor rund 20 Jahren installiert wurden: Ohne die auf 20 Jahre festgeschriebene EEG-Förderung fragen sich die Immobilienbesitzer, wie es nun weitergeht. Da die Anlagen oft noch sehr gut erhalten sind, rät der Fachmann, im Idealfall umzurüsten auf Eigenverbrauch. Technisch notwendig ist dafür unter Umständen eine Anpassung im Zählerschrank.

2. PV-Anlagen, die vor rund 10 Jahren montiert wurden: Sie laufen in der Regel noch reibungslos, damals gab es jedoch noch keine wirtschaftlich und technisch interessante Speichermöglichkeit. Laut Zeyrek ist es heute sinnvoll, nachzurüsten. Es gilt zu klären, ob ein Austausch des alten Wechselrichters nötig ist. Die Installation eines Batteriespeichers kann den Eigenverbrauch auf bis zu 70 Prozent steigern und ist oft eine sinnvolle Investition, um die Unabhängigkeit vom Stromnetz zu erhöhen und weiter Kosten zu sparen.

3. Neubau einer PV-Anlage: Wer mitten in den Planungen eines Hausbaus oder einer Sanierung steckt, kommt um das Thema eigentlich nicht herum. Zudem sei heutzutage die Energieplanung viel abgestimmter, so die Experten der Stadtwerke. Smart Home, Wärmepumpen, Speicheroptimierung, PV-Anlagen und Wallboxen – all dies wird bereits mitgedacht und mit einem Energiemanagementsystem umgesetzt und gesteuert. Auch wer weniger Platz und finanzielle Möglichkeiten hat, kann hier die Vorteile nutzen und etwa Balkonkraftwerke bzw. Minisolarkraftwerke anbringen.

Durch intelligente Systeme können pro Jahre mehrere Hundert Euro gespart werden. Die Stadtwerke sehen sich hier für die Bürgerinnen und Bürger als Partner. „Wir bieten ein Rundum-Sorglos-Paket von der Beratung über die Planung bis zum Bau und der Wartung danach.“ Dabei planen und bauen die Stadtwerke Anlagen in Zusammenarbeit mit Teldatec und weiteren lokalen Unternehmen und stärken so gleichzeitig die Region.

Um sich selbst fit zu machen für die Zukunft und alles was kommt, haben die Stadtwerke zum Jahreswechsel die bis dato unter dem Namen Teldanet bekannte Firma übernommen. Mit diesem Schritt kann das Energieunternehmen noch gezielter Synergien nutzen und Know-how in Digitalisierung und Infrastruktur aufbauen. Und am Ende den Menschen noch besser dabei helfen, ihre Wünsche im Bereich Energie umzusetzen.

Energiesparen: kleineMaßnahmen, große Wirkung

Auch wer sich keine teure energetische Sanierung leisten kann, hat doch Möglichkeiten, den Energieverbrauch spürbar zu senden. Bei der Verwendung effizienter Haushaltsgeräte ist Energieersparnis

vermutlich am sichtbarsten. Tauschen Sie Altgeräte gegen neue aus. Ebenso wirkungsvoll ist der Umstieg von herkömmlichen Glühbirnen auf LED-Beleuchtung. Vor allem im Bereich Heizkosten lohnt sich das Dämmen von Fenstern, Türen sowie Kellerräumen und Dachböden. Denn: Zugluft lässt unglaublich viel Heizwärme und somit auch Geld auf dem Konto verschwinden

Mehr Infos zum Thema gibt es bei der ZVW-Messe "Rund ums Haus", die am 7. und 8. März, jweils von 11 bis 17 Uhr in der Barbara-Künkelin-Halle in Schorndorf stattfindet.