VfB Stuttgart

Bestätigt: Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart wird erneut verschoben - neuer Termin im Sommer 2021

VfB Symbolbild Fahnen Flagge
Symbolbild. © ZVW/Simeon Kramer

Am Mittwochabend (17.02.) bestätigte der VfB Stuttgart mit einem Schreiben an seine rund 72.000 Mitglieder, dass die für den 28. März 2021 geplante Mitgliederversammlung erneut verschoben wird. Das hat das Präsidium des e.V. am Dienstag in einer außerordentlichen Präsidiumssitzung mehrheitlich beschlossen. Mit dieser Entscheidung überstimmte Präsident Claus Vogt seinen Stellvertreter Bernd Gaiser, nachdem das dritte Präsidiumsmitglied Rainer Mutschler am Montag seinen Rücktritt bekannt gab.

Neuer Termin frühestens Mitte Juni 

Die bereits mehrfach verschobene ordentliche Mitgliederversammlung von 2020 und die von 2021 werden damit auf einen Termin zusammengelegt. Heißt: Auf der Mitgliederversammlung wird neben dem Präsidenten auch das Präsidium und der komplette Vereinsbeirat neu gewählt. Die "Super-MV" soll frühestens Anfang Juni stattfinden, heißt es in dem Schreiben. Sollten es die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung der Pandemiesituation zulassen, soll die MV als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden.

Neue Kandidatenauswahl für Präsidium und Vereinsbeirat möglich

Die erneute Verschiebung hat zur Folge, dass die Bewerbungs- und Auswahlverfahren für das Präsidium und den Vereinsbeirat komplett neu aufgesetzt werden müssen. Die bereits getroffenen Nominierungen sind damit hinfällig. Es könnte also sein, dass Claus Vogt doch noch einen Gegenkandidaten für die Präsidentenwahl bekommt.

Die Verschiebung bedeutet auch, dass alle für die Mitgliederversammlung am 28. März bereits eingereichten Anträge auf Abwahl einzelner Gremienmitglieder sowie auf Verschiebung der Mitgliederversammlung hinfällig sind. Sämtliche eingegangenen Sachanträge sowie Anträge auf Satzungsänderung haben hingegen weiter Bestand und müssen nicht erneut gestellt werden.

Claus Vogt bestätigt "engen Austausch" mit Thomas Hitzlsperger

Der Präsident richtete sich in dem Schreiben auch mit persönlichen Worten an die rund 72.000 Mitglieder. Er versprach die weitere Aufarbeitung der Datenaffäre, nur mit einer lückenlose Aufklärung der Vergangenheit "bietet die Grundlage für eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft", so der Unternehmer aus Waldenbuch. Außerdem müsse der VfB Stuttgart weiter volle Transparenz zeigen, um das verlorene Vertrauen von Mitgliedern und Fans zurückzugewinnen.

Gleichzeitig bestätigte er Gespräche mit AG-Boss Thomas Hitzlsperger: "Unser Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger und ich sind bereits aufeinander zugegangen und weiter im engen Austausch über die aktuelle Situation. Wir werden gemeinsam alles zum Wohle unseres Vereins geben, um auch aus dieser anspruchsvollen Zeit gestärkt hervorzugehen."