Blaulicht

Bereits todkrank: Katze stirbt nach Rettung durch Feuerwehr

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Da hat die Katze noch gelebt: Nach der Rettung ist das Tier eingeschläfert worden, weil es todkrank war. © www.7aktuell.de | Kevin Lermer
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Die Tierrettung Rems-Murr war als erstes vor Ort. Sie wurde von einer Spaziergängerin alarmiert. © www.7aktuell.de | Kevin Lermer
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Da hat die Katze noch gelebt: Nach der Rettung ist das Tier eingeschläfert worden, weil es todkrank war. © www.7aktuell.de | Kevin Lermer
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Die Abteilung Haubersbronn der Feuerwehr Schorndorf im Einsatz. © www.7aktuell.de | Kevin Lermer
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Aus diesem Rohr rettete die Abteilung Haubersbronn der Feuerwehr Schorndorf das Tier. © www.7aktuell.de | Kevin Lermer
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In diesem Rohr befand sich die Katze. © www.7aktuell.de | Kevin Lermer

Schorndorf-Haubersbronn.
Die Katze, die von der Abteilung Haubersbronn der Freiwilligen Feuerwehr Schorndorf am Montagnachmittag aus einem Bachrohr beim Hasenmüllerweg befreit wurde, ist nach der Rettung in der Tierklinik eingeschläfert worden. Sie war laut Sybille Impagliatelli, der Vorsitzenden der Tierrettung Rems-Murr, zu krank, um noch lange weiterleben zu können.

Alles begann damit, dass eine Spaziergängerin am Montagnachmittag das Tier bemerkte, weil ihr Hund es entdeckte. Sie rief direkt bei der Tierrettung an, die jedoch das Tier nicht befreien konnte. Die Katze hatte sich nämlich etwa einen Meter tief in das etwa fünf Meter lange Rohr hineinbewegt, das sich am Haubersbronner Ortsrand zwischen einem Weg und einer Streuobstwiese befindet. Also kontaktierte die Tierrettung die Feuerwehr. "Keine zehn Minuten später waren die da, die Jungs und Mädels", sagt Sybille Impagliatelli. Sie lobt an dieser Stelle die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die stets super klappen würde.

Alarmiert wurde die Feuerwehr um 17.25 Uhr. Daraufhin rückte die Abteilung Haubersbronn mit neun Einsatzkräften aus. Rund 20 Minuten brauchte sie laut ihrem Kommandanten Philipp Weißert, um das sichtbar kranke Tier aus dem Rohr ins Freie zu schieben. Nach 45 Minuten sei der Einsatz beendet gewesen. Nach Angaben von Abteilungskommandant Philipp Weißert hat die Tierrettung die Katze vorsorglich in eine Tierklinik gebracht.

Laut Sybille Impagliatelli zeigte sich dann in der Klinik, wie schlecht es um die Katze bestellt war. Sie habe eine extrem niedrige Körpertemperatur von lediglich 33 Grad Celsius gehabt. Die Nieren des Tiers hätten versagt, darum sei es schließlich eingeschläfert worden. Auf diese Weise sollte der Katze weiteres Leid erspart werden. "Es war leider keine Chance mehr da." Ein Nierenversagen sei extrem schmerzhaft. "Die vergiftet dabei innerlich."

Die Vorsitzende der Tierrettung vermutet, dass sich die Katze gezielt zum Sterben in das Rohr verkrochen hat. Sie hätte nach ihrer Einschätzung wohl mindestens zwei Tage früher gefunden werden müssen, um noch eine Überlebenschance zu haben. Es sei dennoch wichtig, die Tierrettung auch dann zu alarmieren, wenn es sich um ein todkrankes Tier handle. "Die leiden ja."