Blaulicht

Berglen: Falscher Microsoft-Mitarbeiter bucht fünfstelligen Geldbetrag ab

Polizei
Symbolfoto. © ZVW/Gabriel Habermann

Ein 55-Jähriger aus Berglen ist Opfer einer Microsoft-Betrugsmasche geworden. Wie die Polizei mitteilt, kontaktierte am Mittwoch (31.08.) ein vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter den Mann.

Er täuschte am Telefon vor, dass der PC des Mannes von Viren befallen sei und Microsoft Warnmeldungen erhalte. Der Betrüger forderte den 55-Jährigen auf, ein Fernwartungstool auf seinem PC zu installieren. Damit gelang es dem Betrüger, den PC zu manipulieren und anschließend unbemerkt einen fünfstelligen Geldbetrag vom Konto des Mannes zu transferieren.

Die Polizei rät daher zu Vorsicht. Seien sie misstrauisch, wenn das Telefon klingelt und Ihnen ein technischer Support angeboten wird. „Dies auch dann, wenn sich die Anrufer als Mitarbeiter von Microsoft zu erkennen geben – in denen uns bekannt gewordenen Vorfällen handelte es sich immer um Betrüger!“ schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung vom Freitag (02.09.).

Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor solchen Betrugsmaschen schützen können:

  • Seriöse Unternehmen nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zum Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben, legen Sie einfach den Hörer auf.
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten, z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Informationen zu Kundenkonten heraus.
  • Gewähren Sie unbekannten Anrufern / Personen niemals Zugriff auf Ihren Rechner oder Smartphone.
  • Wenn Sie Opfer wurden: Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn herunter bzw. schalten Sie Ihr Smartphone auf den sogenannten Flugmodus.
  • Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich Ihre Passwörter.
  • Lassen Sie Ihren Rechner / Smartphone überprüfen und das installierte Fernwartungsprogramm löschen.
  • Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.
  • Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei.

Ein 55-Jähriger aus Berglen ist Opfer einer Microsoft-Betrugsmasche geworden. Wie die Polizei mitteilt, kontaktierte am Mittwoch (31.08.) ein vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter den Mann.

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Er täuschte am Telefon vor, dass der PC des Mannes von Viren befallen sei und Microsoft Warnmeldungen erhalte. Der Betrüger forderte den 55-Jährigen auf, ein Fernwartungstool auf seinem PC zu installieren. Damit gelang es dem Betrüger, den PC zu manipulieren und anschließend unbemerkt

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