Blaulicht

Dackel Max lebt und ist wieder daheim

Hund verschwindet in Wasserrohr_0
In diesem Abwasserrohr war der Dackel am Samstag verschwunden. © SDMG

Weinstadt. Aufatmen in Weinstadt. Rauhaardackel Max lebt und ist wohlbehalten wieder daheim. Spaziergänger haben das Kerlchen am Samstagabend gegen 20 Uhr im Bereich des Mühlbaches gefunden und seinen Besitzern übergeben, die ihn erleichtert in ihre Arme schlossen, teilte die Polizei auf Nachfrage mit.

Max war am Samstagvormittag in Endersbach in der Nähe des Häckselplatzes in ein Wasserrohr geschlüpft – und nicht mehr aufgetaucht. Ob er die Witterung irgendeines Tieres aufgenommen hatte? Gegen 11.30 Uhr war der Hund jedenfalls in einen Zugang zum Mühlkanal gekrochen; der Zugang hat einen Durchmesser von ungefähr 40 Zentimetern. Die Feuerwehr Weinstadt eilte nach einem entsprechenden Alarm gegen 13 Uhr zum Ort des Geschehens und öffnete dort und in der Umgebung mehrere Schächte. Bis gegen 16.30 Uhr waren die Feuerwehrleute vor Ort, um herauszufinden, wie die Kanäle genau verlaufen und um einen Weg zu finden, den Hund zu retten. Elf Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie spülten den Kanal zweimal vorsichtig mit etwas Wasser, um den Hund zu motivieren, wieder herauszukommen. Diese Maßnahme hatte aber keinen Erfolg.

Tim Maier, Pressesprecher der Feuerwehr Weinstadt, sagte noch am Samstagabend auf Anfrage, die Feuerwehrleute gingen davon aus, dass der Hund sich nicht mehr in der Kanalisation befinde, sondern sie selbstständig verlassen habe. Die Polizei zeigte sich am Samstag zuversichtlich: „Hunde sind sehr erfinderisch. Er kommt bestimmt wieder heraus.“ Und so kam es denn auch. Zwar lautete am Sonntagabend der letzte offizielle Kenntnisstand bei Feuerwehr und Polizei noch: Der Hund sei noch nicht aufgetaucht. Tatsächlich war er aber am Samstagabend wieder aufgetaucht.