Blaulicht

Feuerwehr rückt wegen grüner Flüssigkeit aus

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Kaisersbach.
Mit drei Fahrzeugen und zwölf Mann musste die Kaisersbacher Feuerwehr am Sonntagabend gegen 17 Uhr ausrücken, nachdem im Bereich des Lein-Ursprungs grüne Flüssigkeit gesichtet wurde. Da zunächst unklar war, ob von der Verfärbung im Wasser Gefahr ausgeht, wurde ein Fachberater für den Bereich Chemie hinzugezogen. Auch Bürgermeisterin Katja Müller wurde umgehend verständig und begab sich an den Einsatzort nahe des Eulenhofes.

Nach einer Überprüfung durch Experten konnte jedoch schnell festgestellt werden, dass die Flüssigkeit für Bevölkerung und Natur unbedenklich ist. Laut Polizei handelt es sich dabei um eine frei verkäufliches Färbemittel, mit der zum Beispiel Wasserverläufe nachvollzogen werden können. Da von behördlicher Seite kein Einsatz in diesem Bereich gemeldet war, geht die Polizei, die auch im Einsatz war, davon aus, dass sich in Kaisersbach jemand einen Scherz erlaubt hat, um die Bevölkerung zu erschrecken.

Immer häufiger, so Polizeisprecher Holger Bienert, würden die Einsatzkräfte zu solchen Vorfällen gerufen. Wer die grüne Flüssigkeit in diesem Fall in den Fluss getan hat, ist noch unklar.