Blaulicht

Feuerwehreinsatz in Waiblingen-Hohenacker: Wohnmobil brennt vollständig aus

Hohenacker: Wohnwagen brennt komplett aus
Löscharbeiten in Hohenacker. © SDMG/Boehmler

Eine tiefschwarze Rauchsäule war am Sonntagvormittag (27.12.) über der Waiblinger Ortschaft Hohenacker zu sehen. Der Grund: In der Kriegsbergstraße stand ein Wohnmobil komplett in Flammen. Das Feuer loderte bereits mehrere Meter hoch, als die Freiwillige Feuerwehr Waiblingen gegen 10 Uhr mit drei Fahrzeugen eintraf.

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Warum der Einsatz besonders gefährlich war

Was den Einsatz für die Ehrenamtlichen besonders gefährlich machte: Im Innern des brennenden Wagens befanden sich, wie in Wohnmobilen üblich, Druckgasbehälter. Diese drohten zu explodieren und mussten ins Freie geschafft werden. Das ist den 24 Einsatzkräften gelungen, wie Feuerwehr-Pressesprecher Nick Bley unserer Zeitung nach dem Einsatz berichtet hat. Detonationsgeräusche, die Anwohner möglicherweise wahrgenommen hätten, seien von den platzenden Autoreifen ausgelöst worden.

Auch konnten die Waiblinger Einsatzkräfte verhindern, dass die Flammen auf die Umgebung übergriffen. Lediglich ein Smart, der hinter dem Wohnmobil geparkt worden war, ist durch die Hitze des Brands in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach circa eineinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Das Wohnmobil ist freilich nicht mehr zu retten gewesen.

Wieso das Feuer überhaupt ausgebrochen ist, das war am frühen Sonntagnachmittag noch unklar. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen unserer Zeitung auf Nachfrage mit. Am Montagmorgen (28.12.) gab die Polizei dann in einer Pressemitteilung bekannt, dass das Wohnmobil "vermutlich aufgrund eines technischen Defektes" in Brand geraten war.