Blaulicht

Feuerwehreinsatz wegen giftiger Dämpfe

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Am Dienstag (12.2.) rückte die Feuerwehr aus, weil ein Schädlingsmittel giftige Dämpfe verbreitete. © Benjamin Beytekin
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Am Dienstag (12.2.) rückte die Feuerwehr aus, weil ein Schädlingsmittel giftige Dämpfe verbreitete. © Benjamin Beytekin

Backnang. In einer Tiefgarage an einem Wohngebiet wurde am Dienstagmorgen versehentlich ein Gas zur Nagerbekämpfung freigesetzt. Die Feuerwehr konnte das Gefahrgut größtenteils entfernen. Der Bereich um das Wohngebiet in der Murrhardter Straße blieb lange gesperrt, die Bewohner mussten nicht evakuiert werden.

In einer Tiefgarage wurde am Dienstagmorgen Gerümpel entfernt. Nach ersten Informationen fiel dabei ein Behälter mit Polytanol um, das Ganulat verstreute sich auf dem Boden. Um das ihnen unbekannte Ganulat zu entfernen, versuchten die Arbeiter, es in die Kanalisation zu spülen. Dabei kam es zu einer Reaktion und Gas wurde frei gesetzt. Das Begasungsmittel, das hauptsächlich zur Bekämpfung von Wühlmäusen oder Maulwürfen eingesetzt wird, reizt Haut und Atemwege. 

Der Gefahrgutzug Winnenden rückte mit der Feuerwehr Backnang unter der Leitung von Kommandant Reichenecker mit 30 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen aus, die Polizei sperrte das Gebiet großzügig ab und war mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Es geht keine Gefahr mehr aus, die Feuerwehr entfernte noch Rückstände. Ein Mann wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, verletzt wurde aber niemand. Eine Evakuierung des Gebäudes war nicht erforderlich.

Auch Fachkundige der Stadtwerke Backnang wurden wegen den in die Kanalisation gelangten Giftstoffen hinzugezogen. Auch hier konnte letztlich Entwarnung gegeben werden, da wohl die Konzentration des Giftes sehr gering war und die Gefahr mit Spülungen des Kanalsystems gebannt werden konnte.