Blaulicht

Frau durch Hundebisse schwer verletzt

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Symbolbild. © Sarah Utz

Remshalden.
Eine 40-Jährige wurde am Freitagvormittag von einem Hund angefallen und sehr schwer verletzt. Sie wurde nach dem Vorfall umgehend notärztlich versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Beamten der Polizeidiensthundeführerstaffel haben die Ermittlungen übernommen.

Frau kannte die Hunde

Kurz vor 10 Uhr ging bei der Polizei der Anruf ein, dass die Frau auf einem Firmengelände in Geradstetten angegriffen wurde. Nach bisherigen Informationen verließ die 40-Jährige ein Firmengebäude, als sie von mindestens einem auf dem umzäunten Gelände freilaufenden Rottweiler angefallen und schwer an den Armen verletzt wurde. Die Frau sei eigentlich mit den auf dem Firmengelände gehaltenen Hunden vertraut gewesen, da sie bei der Firma seit mehreren Jahren angestellt ist.

Die drei Rottweiler waren bislang zur Nachtzeit in Zwingern untergebracht und durften sich tagsüber im umzäunten Areal frei bewegen. Die Polizei ordnete einstweilig bis auf weiteres einen Leinen- und Maulkorbzwang für alle drei Rottweiler an. Nach bisherigen Informationen lagen gegen diese Hunde keine Auflagen vor, weil sie auch noch nie behördlich aufgefallen sind.

Die Ermittlungen zu den näheren Umständen, die zu dem Unglück führten, dauern an.

Erst am Dienstag hatte eine Bulldogge eine 12-Jährige gebissen. Peta forderte daraufhin einen Hundeführerschein. Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei Peta, erklärte nach dem Vorfall: „Jeder Hund, der falsch gehalten wird, kann zu einer Gefahr für Mensch und Tier werden – unabhängig davon, ob er einer ‚Rasse‘ angehört oder ein ‚Mischling’ ist.“