Gefahrguteinsatz im Wohngebiet
Schwäbisch Gmünd.
Mit Schutzanzügen wie im Katastrophenfilm war am späten Sonntagnachmittag die Feuerwehr im Wohngebiet Rehnenhof in Schwäbisch Gmünd im Einsatz. Ein Anwohner hatte verschiedene unbekannte Chemikalien in einem Eimer zusammengemischt. Nach Angaben der Polizei in der Absicht, die Chemikalien im Anschluss zu entsorgen. Es handelte sich um etwa 20 Kilo verschiedener Substanzen. Das Gemisch erhitzte sich und fing stark an zu rauchen. Der Verursacher stellte den Behälter daher auf dem Gehweg ab. Da es sich um reizenden Rauch handelte, wurde der Bereich von der Feuerwehr weiträumig abgesperrt. Die Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach dem Herunterkühlen erhärtete sich das Gemisch, so dass keine Gefahr mehr davon ausging. Am Einsatz waren insgesamt 55 Kräfte der Feuerwehr und 25 Kräfte vom Rettungsdienst beteiligt. Die Reichenbergerstraße wurde für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Der Verursacher und seine Frau wurden leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.

