Blaulicht

Motorradunfall-Serie: ein Toter, zwei Schwerstverletzte

Erneut schwerer Motorradunfall - Bild 13_14
Der am Samstag (7.7.2018) zwischen Unterberken und Wangen schwerst verletze Motorradfahrer ist offenbar außer Lebensgefahr, teilt die Polizei auf Nachfrage mit. © Benjamin Beytekin

Oppenweiler/Winnenden.
Wie jetzt bekannt wurde, gab es die vergangenen zwei Tage einen dritten schlimmen und einen vierten glimpflich verlaufenden Motorradunfall im Rems-Murr-Kreis. Erst am Samstag gegen 17.50 Uhr erlitt ein anderer zwischen Unterberken und Wangen lebensgefährliche Verletzungen - die Ärzte kämpfen nach Informationsstand des Polizeiführers vom Dienst weiter um seine Genesung, er sei jedoch mittlerweile außer Lebensgefahr (Stand Sonntag, 8.7.2018, 13.50 Uhr). Und nun also ein dritter und vierter Mottorradunfall an diesem Wochenende:

Ein 49-jähriger Biker erlitt am Samstag (7.7.2018) gegen 22 Uhr auf der B14 zwischen Sulzbach/Murr und Oppenweiler bei einem Sturz schwerste Verletzungen. Laut Polizeibericht kam er kurz vor Ellenweiler "ausgangs einer leichten und übersichtlichen Linkskurve (in Richtung Oppenweiler) infolge zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von Fahrbahn ab. Er prallte gegen eine Kurvenleittafel und anschließend gegen eine Betonverdolung." Die Honda überschlug sich und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert, wo sie nach weiteren 120 Metern komplett zerstört liegen blieb. Der Fahrer erlitt beim Sturz schwerste Verletzungen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 3300 Euro. 

Außerdem stürzte am Samstag (7.7.2018) gegen 16.20 Uhr ein Biker auf der K1915 zwischen Öschelbronn und Rettersburg alleinbeteiligt vom Motorrad, erlitt zum Glück aber "nur" Prellungen und Schürfungen. Laut Polizeibericht kam, er in einer scharfen Rechtskurve "aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kam zu Fall." Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Schaden an seinem Zweirad wird auf 2000 Euro geschätzt.

Hier die Berichte von den ersten beiden schweren Motorradunfällen:

Schorndorf/Wangen.
Tödlich verletzt wurde ein 37-jähriger Motorradfahrer an diesem Freitag (6. Juli 2018) kurz vor 19.30 Uhr auf der Landesstraße 1147 zwischen Schorndorf und Oberberken. Beteiligt an dem Unfall war ein VW, dessen 29-jähriger Fahrer bei dem Frontal-Zusammenstoß leicht verletzt worden sein soll. Er wurde ins Krankenhaus transportiert. Das Motorrad brannte, so waren neben Krankenwagen und Polizei auch die Feuerwehr angerückt. Eine Rauchsäule war weit hin zu sehen. Notarzt und Sanitäter konnten den Motorradfahrer nicht mehr retten. Die Landesstraße war stundenlang voll gesperrt. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei soll der Motorradfahrer, der wohl aus einem Nachbarlandkreis stammt, in einer langen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn gekommen sein.

Nur einen Tag nach diesem tödlichen Motorradunfall bei Oberberken war es am Samstag (7.7.2018) gegen 17.50 Uhr zu einem weiteren schweren Motorradunfall gekommen und zwar zwischen Unterberken und Wangen. Auch dieser Motorradfahrer soll laut ersten Angaben der Polizei auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegen kommendem Auto zusammen gestoßen sein. Der Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Autofahrer sowie sein 49 Jahre alter Mitfahrer wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die L 1225 in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 10.000 Euro. 

Laut Polizeibericht befuhr der 63-jährige Motorradfahrer die L 1225 von Unterberken in Richtung Wangen. Circa ein Kilometer nach Unterberken geriet er vermutlich infolge eines Fahrfehlers in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal in einen Daihatsu, der von einem 57 Jahre alten Mann gelenkt wurde. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Motorradfahrer gegen die Windschutzscheibe und anschließend auf das Fahrzeugdach geschleudert. Er kam schließlich hinter dem Pkw auf der Fahrbahn zum Liegen.