Blaulicht

Plüderhausen: Technischer Defekt führt zu Brand in einer Firma im ehemaligen Sommer-Areal - Mitarbeiter versucht zu löschen und kommt ins Krankenhaus

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Symbolfoto. © Alexandra Palmizi

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einer Maschine ist es am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr in einer Firma in der Plüderhäuser Birkenallee auf dem ehemaligen Sommer-Areal zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Wie Thomas M. Ulmer, Einsatzleiter der Feuerwehr Plüderhausen, unserer Zeitung berichtet, versuchte ein Mitarbeiter des kunststoffverarbeitenden Unternehmens den Brand mit Hilfe eines Gartenschlauchs zu löschen, musste sich dann aber aufgrund der starken Verrauchung zurückziehen. Er kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Auch ein Passant sei dem Brand schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher zu Leibe gerückt. 39 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Plüderhausen, Urbach und Schorndorf eilten ab 15.30 Uhr zum Brandort, insgesamt waren sieben Fahrzeuge im Einsatz. Polizei und Rettungsdienst waren mit fünf weiteren Fahrzeugen und 13 Kräften vor Ort.

Laut Thomas M. Ulmer war die Feuerwehr bis 17.15 Uhr mit Löschen beschäftigt. „Durch den Kunststoff kam es immer wieder zu Erhitzung und Kleinstbränden“, sagt er. „Es ist immer wieder etwas aufgeflammt.“ Mit einer Wärmebildkamera habe die Feuerwehr die Glutnester hinter dem Kunststoff-Material ausfindig gemacht.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, konnte die Polizei am Donnerstag noch nicht beziffern. Thomas M. Ulmer sagt: Ein großer Rauschschaden sei auch beim benachbarten Betrieb entstanden. Dort sei an Oldtimern gearbeitet worden, als die Mitarbeiter das Gebäude wegen des Rauchs verlassen mussten. Der mit Kunststoffpartikeln durchsetzte Rauch sei durch geöffnete Fenster auch in die wertvollen alten Autos gezogen.