Blaulicht

Polizeieinsatz am ZfP beendet

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Die Zufahrt zum Schlossgarten ist von mehreren Polizeiautos abgesperrt. © Ramona Adolf
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Die Polizei sichert das Gelände rund um das ZfP in Winnenden. © Ramona Adolf
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Die Zufahrt zum Schlosspark Winnenden, in dem sich das ZfP befindet, ist gesperrt. © Ramona Adolf
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Auch vor dem Lessing Gymnasium stehen mehrere Polizeifahrzeuge. © Ramona Adolf
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Rettungswagen und Polizei stehen vor der Albertville-Realschule. © Ramona Adolf
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Die Zufahrt zum Schlosspark Winnenden, in dem sich das ZfP befindet.
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Die Schulen rund um das ZfP sind vorbeugend evakuiert worden, die Schüler befinden sich zu Teil schon auf dem Heimweg.
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Großeinsatz am Mittwoch (10.10.) in Winnenden.

Winnenden. In Winnenden hat es am Mittwoch (10.10.) einen Großeinsatz am Zentrum für Psychiatrie (ZfP) gegeben. Der Einsatz wurde um 13 Uhr beendet. Anlass des Einsatzes war die Aussage eines Zeugen, er habe einen Mann gesehen, der einen waffenähnlichen Gegenstand bei sich trug. Mehrere Streifenbesatzungen suchten nach dem Mann. Alle Ausgänge des Schlossparks zum ZfP wurden von der Polizei besetzt, ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. 

Die Ereignisse im Liveblog:

14.30 Uhr: Die Polizei gibt in ihrer Abschlusserklärung bekannt, dass der Einsatz beendet wurde. Parallel zu den Suchmaßnahmen nach einer möglicherweise bewaffneten Person wurde durch die Kriminalpolizei die Zeugin und eine weitere Hinweisgeberin vernommen. Demnach war der Zeugin gegen 10:00 Uhr eine dunkel gekleidete, männliche Person im Park des ZfP begegnet. Der Mann hatte einen Gegenstand in der Jackentasche mitgeführt, den die Zeugin als eine Schusswaffe gedeutet hat, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Aufgrund der ergebnislosen Absuche durch die Polizei und der ausführlichen Bewertung durch die Kriminalpolizei wird von einer Fehlinterpretation ausgegangen.

Stand 13.04 Uhr

Unsere Reporterin Andrea Wüstholz zum Großeinsatz in Winnenden:


Stand 13.01 Uhr 


Stand 12.57 Uhr Der Einsatz ist beendet. Die ausführliche Befragung einer Zeuging führte zu der Bewertung, dass der Einsatz beendet werden kann. Der Hubschrauber fliegt nicht mehr. Polizeisprecher Ronald Krötz ist froh, dass sich alles als unbegründet herausgestellt hat. Er betont jedoch, dass Meldungen über verdächtige Beobachtungen wichtig sind.


Stand 12.24 Uhr Die Polizei spricht inzwischen von zwei Personen, die den Verdächtigen gesehen haben sollen. Polizeidirektor Peter Hönle leitet den Einsatz.


Stand 12.14 Uhr Wir sind live vor Ort: 


Stand 12.12 Uhr Die Polizei weist in einer Pressemeldung erneut darauf hin, dass es sich bei dem Einsatz um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Polizeisprecher Krötz ist vor Ort: "Es wurde bisher keine verdächtige Person festgestellt."


Stand 12.05 Uhr Bei den Einsatzkräften vor Ort handelt es sich nicht um das SEK, sondern um normale Einsatzkräfte in Schutzmontur. Die Stimmung am Eingang des ZfP ist ruhig. Nur einige wenige Schaulustige haben sich eingefunden und verhalten sich zurückhaltend.


Stand 11.53 Uhr Die Schüler werden nach und nach ihren Eltern übergeben, sofern diese schon eingetroffen sind, und dürfen nach Hause gehen. Vor einigen Schulen stehen Eltern, die darauf warten, dass ihre Kinder aus dem Gebäude gelassen werden.


Stand 11.49 Uhr Information von Polizeisprecher Krötz für die umliegende Gegend: "Der gesperrte Bereich ist das Klinikum. Überall darum herum kann man sich frei bewegen, dort gibt es keine Einschränkungen der Polizei." Es ist ausschließlich das Gelände des Klinikums gesperrt.

Der Polizeieinsatz dieser Größe ist auch deshalb nötig, weil das Gelände rund um das Schloss so groß ist. 


Stand 11.35 Uhr Nun dürfen die Schüler unter Begleitung die Schulen wieder verlassen. Laut Polizeisprecher Ronald Krötz handelt es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es gibt nach wie vor keine weiteren Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahrenlage. Der Hinweis auf den möglicherweise bewaffneten Mann wird als sehr vage beschrieben. Auf dem Gelände des ZfP sind viele Polizeikräfte unterwegs, die Schutzausrüstung tragen, also Helmen und Schutzwesten. Das Rote Kreuz ist ebenfalls mit mehreren Rettungsfahrzeugen vor Ort.


Stand 10.40 Uhr Die benachbarten Schulen wurden gewarnt, die Direktoren haben die Türen geschlossen und die Schüler dürfen die Gebäude nicht verlassen, bis die Lage von der Polizei geklärt ist. Wie der Winnender Revierleiter Andreas Lindauer auf Nachfrage erklärte, setzt die Polizei bei solchen Alarmen sofort möglichst viele verfügbare Kräfte ein.

Weitere Meldungen über eine solche Person gingen bislang nicht bei der Polizei ein.


Stand 10.20 Uhr Um 10.20 Uhr fuhren mehrere Polizeiautos zum Klinikum Schloss Winnenden, wo ein Mann mit einem Gegenstand, der ausgesehen haben soll wie eine Waffe, von einem Patienten im Schlosspark gesehen wurde.