Tödlicher Arbeitsunfall mit einer Fräsmaschine
Oppenweiler. Bei einem schweren Arbeitsunfall am Donnerstagmittag verunglückte ein Maschinenführer tödlich. Sein Kollege wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Bei Straßenbelagsarbeiten ereignete sich am Donnerstagmittag kurz vor 12 Uhr ein tragischer Arbeitsunfall. Mit einer Fräsmaschine sollte der Fahrbahnbelag der K 1824 zwischen Oppenweiler und Schiffrain abgetragen werden. Den ersten Erkenntnissen zufolge wollte ein 53-jähriger Fahrzeugführer mit einer 50 Tonnen schweren selbstfahrenden Arbeitsmaschine rückwärtsfahren. Dabei lenkte er vermutlich das Fahrzeug zu weit in Richtung des unbefestigten Straßenrandes bis plötzlich der Untergrund an der dortigen Böschung abrutschte. Die schwere Maschine stürzte etwa drei Meter abwärts und begrub den Maschinenführer unter sich.
Ein alarmierter Notarzt konnte an der Unfallstelle nur noch den Tod des 53-Jährigen feststellen. Ein 56-jähriger Arbeiter, der neben dem tödlich verunglückten Mann auf der Arbeitsmaschine gestanden hatte und für die Bedienung der Fräse zuständig war, konnte noch vor dem Absturz der Maschine abspringen. Der Mann zog sich hierbei schwere Beinverletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Zur Bergung der Arbeitsmaschine wurde ein Kranfahrzeug hinzugezogen.
