Blaulicht

Update: Öl im Zipfelbach: Herkunft noch unbekannt

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Feuerwehreinsatz in Bittenfeld am Freitag (08.02.). © Ramona Adolf
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Feuerwehreinsatz in Bittenfeld am Freitag (08.02.). © Ramona Adolf
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Feuerwehreinsatz in Bittenfeld am Freitag (08.02.). © Ramona Adolf
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Feuerwehreinsatz in Bittenfeld am Freitag (08.02.). © Ramona Adolf
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Feuerwehreinsatz in Bittenfeld am Freitag (08.02.). © Ramona Adolf
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Feuerwehreinsatz in Bittenfeld am Freitag (08.02.). © Ramona Adolf

Waiblingen-Bittenfeld.
Öl entdeckten Anwohner am Freitagmittag (08.02.) im Zipfelbach. Die Freiwillige Feuerwehr Waiblingen, Abteilung Bittenfeld, war mehr als zweieinhalb Stunden im Einsatz, um die Verunreinigung zu beseitigen. Der Ölfilm erstreckte sich nach Angaben des Abteilungskommandanten Björn Mutschler fast auf den ganzen Bittenfelder Zipfelbach-Abschnitt. Wo das Öl herstammt, ist weiter unbekannt. Gerüchten, die ansässige Wäscherei habe damit zu tun, tritt er klar entgegen: Auch oberhalb von deren Standort sei Öl auf der Wasseroberfläche geschwommen.

Ölreste oder weitere Umweltschäden nicht erkennbar

An zwei Wehrstufen brachte die Feuerwehr spezielle Ölschlingen mit Absorber an, um den Schmutz aus dem Gewässer zu ziehen - was nach aktuellem Stand auch gelang. Ölreste oder weitere Umweltschäden waren aus Sicht der Feuerwehr am Freitag nicht erkennbar. Das Landratsamt Rems-Murr wurde ebenso informiert wie die Nachbarn bachabwärts in Hochdorf und Poppenweiler. Öl wurde dort keines festgestellt.

Ölschlingen bleiben noch im Bach

Die Abteilung Bittenfeld war mit zwei Fahrzeugen und rund 20 Mann im Einsatz. Über Menge und Herkunft kann die Wehr keine Angaben machen. Erst vor zwei Wochen hatte sie mit einem Ölunfall zu tun, als ein Tanklaster beim Umtanken auf der Schillerstraße 500 Liter Öl verlor. So kurios das zeitliche Zusammentreffen der beiden seltenen Ereignisse auch scheint, haben sie dennoch nichts miteinander zu tun. Für Abteilungskommandant Björn Mutschler sind sie aber Beleg dafür, dass die Feuerwehr für alle Eventualitäten gewappnet sein muss, was seltene Einsatz-Arten und die dafür benötigte Ausrüstung betrifft. Die rettenden Ölschlingen lagen Jahrzehnte unbenutzt im Regal – und wurden plötzlich dringend gebraucht. Sicherheitshalber bleiben sie noch ein paar Tage im Bach.