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Update Giftköder: Polizei gibt Entwarnung

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Symbolbild. © ZVW/Gabriel Habermann

Plüderhausen.

Update (Dienstag, 02. Mai, 16:45 Uhr):
Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass es sich bei dem Fleischstück um einen Schlachtabfall, genauer um einen Hühnermagen mit entsprechendem Körnerinhalt, und nicht um einen Giftköder handelt. Das meldet die Polizei am frühen Dienstagabend. Dennoch weist die Polizei darauf hin, dass auch solche Fleischstücke durch den Verwesungsprozess für Tiere ungenießbar werden und letztlich zu entsprechenden Symptomen führen können. "Es gilt also weiterhin grundsätzlich und unabhängig vom aktuellen Fall: Obacht geben beim Gassigehen!"

Update (Dienstag, 02.Mai, 16:45 Uhr):Update (22.30 Uhr):
Wie die Polizei inzwischen in einer Pressemitteilung schrieb, ist der Köder der Spaziergängerin - sie war gerade selbst unterwegs mit ihrem Hund - auf Höhe des Alten Rathauses aufgefallen. Er lag auf der 
Wiese zwischen der Remsstraße und der Remsböschung unweit eines Behälters für Hundekotbeutel. Immer noch gilt: Das Fleischstück und insbesondere die Körner müssen noch weiter untersucht werden. Trotzdem werden Hundebesitzer weiterhin zur Vorsicht angehalten und sollten im genannten Bereich ihre Hunde in jedem Fall an der Leine lassen.

Hinweise zu den Ködern nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter Tel. 07181/ 2040 entgegen.

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Erstmeldung:
Achtung an alle Hundebesitzer: Mit Körnern gefüllte Fleischstückchen hat eine Spaziergängerin am Montagmittag (01.05.) zwischen der Plüderhausener Remsstraße und der Remsböschung gefunden. Das teilte die Polizei mit. Sie warnte: Bei den fünf bis zehn Zentimeter großen Happen könnte es sich um Giftköder handeln. Eine endgültige Bestätigung steht noch aus, doch dem Augenschein nach sei es nicht auszuschließen, sagt der Polizeiführer vom Dienst. Hundebesitzer sollten deswegen besonders darauf achten, dass ihr Haustier keine ausgelegten Fleischbrocken frisst.