VfB Stuttgart

„Einweihung der Thomas-Hitzlsperger-Allee“: Ultras melden sich im VfB-Machtkampf zu Wort

CC Plakat
Spruchband der VfB-Ultras zum Machtkampf zwischen Hitzlsperger und Vogt. © Commando Cannstatt 97

Mit einem Spruchband an einer Fußgängerbrücke über die Mercedesstraße haben sich im VfB-Machtkampf am Samstagvormittag (09.01.) auch die Ultras vom „Commando Cannstatt 97“ zu Wort gemeldet.

Im Konflikt zwischen AG-Boss Thomas Hitzlsperger und e.V.-Präsident Claus Vogt hat die Ultragruppierung mit der „Einweihung der Thomas-Hitzlsperger-Allee“ nun klar Position bezogen. Neben dem Schriftzug wurde der Ex-Profi als Marionette von Ankerinvestor Daimler dargestellt.

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Rund um das Heimspiel gegen RB Leipzig (0:1) hatten bereits die Ultras vom „Schwabensturm 02“ ein Plakat mit einer klaren Botschaft am Stadion angebracht:

Spruchband
Klare Worte der Ultras vom "Schwabensturm 02" © Danny Galm

Selbst der Fanausschuss des VfB hat Thomas Hitzlsperger für seine „ungebührliche Attacke“ auf Claus Vogt kritisiert. In einem öffentlichen Schreiben forderten Fanvertreterinnen und Fanvertreter des Ausschusses zudem von der Clubführung „ein öffentliches Wort der Rückendeckung“ für Vogt. Dies wäre „dringend angebracht, um weiteren Schaden vom VfB abzuwenden“, hieß es.

Vergangene Woche hatte Hitzlsperger seine Kandidatur für das Präsidentenamt öffentlich gemacht und Vogt scharf angegriffen. Auf der Mitgliederversammlung im März will der 38-Jährige zum Präsidenten gewählt werden und so Vogt aus dem Verein drängen.

Nach Ansicht der Fans sollte die Mitgliederversammlung „in die wärmeren Monate“ verlegt werden. Hintergrund ist, dass die Veranstaltung im März aufgrund der Corona-Pandemie in Teilen virtuell durchgeführt werden soll. Außerdem rechnen die Fans bis zum 18. März nicht mit einer vollständigen Aufklärung der Datenaffäre.