VfB Stuttgart

FC Girona oder VfB Stuttgart: Was wird aus Pablo Maffeo?

Kopie von VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 0:4_2
Kehrt Pablo Maffeo zum VfB Stuttgart zurück? © ZVW/Benjamin Büttner

Pablo Maffeo gilt als der wohl größte Stuttgarter Fehleinkauf der vergangenen Jahre. Im Sommer 2018 holte der damalige Sportdirektor Michael Reschke den Spanier für rund zehn Millionen Euro an den Neckar, der damals 20-Jährige wurde als Königstransfer präsentiert. Nach mehreren Eskapaden und einer insgesamt katastrophalen Saison wurde Maffeo zurück an seinen ehemaligen Club FC Girona verliehen. Wie geht es jetzt mit dem Rechtsverteidiger weiter?

Steigt der FC Girona auf, greift eine Kaufpflicht 

Alles steht und fällt mit dem sportlichen Abschneiden des FC Girona. Im vergangenen Jahr musste der spanische Club den Gang in Liga zwei antreten und kämpft seitdem mit 21 anderen Teams um die Rückkehr in "La Liga". Laut dem "Kicker" greift im Falle des Wiederaufstiegs eine Kaufpflicht in Höhe von rund sieben Millionen Euro. 

Angesichts des Transferbudgets von rund fünf Millionen Euro wäre das ein Geldregen, der den Schwaben neue Möglichkeiten auf dem Transfermarkt bieten würde. Klar, dass die VfB-Verantwortlichen ganz genau auf den Aufstiegskampf in "La Liga 2" blicken.

Girona hat Platz in der Aufstiegs-Relegation sicher

Nach 42 Spieltagen steht der FC Girona dort auf dem fünften Tabellenplatz, was zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt. Wie auch in der zweiten englischen Liga steigen in "La Liga 2" die beiden erstplatzierten Teams direkt auf.

Die Plätze drei bis sechs spielen in einer Relegation, bestehend aus Halbfinale und Finale (je Hin- und Rückspiel), den letzten verbleibenden Aufstiegsplatz aus. Als Fünfter müssen Maffeo und Co. zuerst gegen UD Almeria antreten, in einem möglichen Finale würde Girona auf Real Saragossa oder den FC Elche treffen - Stand jetzt.

Der Coronavirus funkt dazwischen: Aufstiegsspiele verschoben

Denn: Nur ein paar Stunden vor dem 42. Spieltag in der zweiten spanischen Liga wurden am Montag (20.07.) sieben Spieler des CF Fuenlabrada positiv auf das Coronavirus getestet. Der Aufsteiger spielte bis dahin völlig überraschend um den Aufstieg mit und war vor dem letzten Spieltag Tabellensechster - dann kam Corona.

Nun ist völlig unklar, wie es weiter geht. Bevor eine Entscheidung getroffen wird, ist die Aufstiegsrelegation undenkbar und bis auf Weiteres verschoben worden. Der VfB wird sich also noch eine Weile gedulden müssen, bis klar ist, was mit Pablo Maffeo passiert - und ob er weitere Millionen für seine Kriegskasse auf dem Transfermarkt bekommt.