VfB Stuttgart

FC Girona verliert dramatisches Aufstiegsfinale: Was wird jetzt aus VfB-Leihgabe Pablo Maffeo?

Kopie von Tausende VfB-Fans beim Saisonauftakt_0
Pablo Maffeo kam im Sommer 2018 für rund zehn Millionen Euro Ablösesumme zum VfB. © ZVW/Danny Galm

Was für ein dramatisches Finale im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in La Liga! Angreifer Pere Milla hat den FC Elche am Sonntagabend in der 6. Minute der Nachspielzeit in die höchste spanische Spielklasse geköpft - und damit nicht nur beim Gegner aus Girona für lange Gesichter gesorgt.

Mit Pablo Maffeo stand bei den Katalanen auch ein Leihspieler des VfB Stuttgart auf dem Rasen. Nach dem Last-Minute-Schock steht nun fest: Die für den Aufstiegsfall festgelegte Kaufverpflichtung in Höhe von fünf Millionen Euro greift nicht. Was wird jetzt aus dem teuersten Missverständnis der jüngeren VfB-Geschichte?

Im Sommer 2018 holte der damalige Sportdirektor Michael Reschke den Spanier für rund zehn Millionen Euro an den Neckar, der damals 20-Jährige wurde als Königstransfer präsentiert. Nach mehreren Eskapaden und einer insgesamt katastrophalen Saison wurde Maffeo zurück an seinen ehemaligen Club FC Girona verliehen. Mit dem Zweitligisten hat der 23 Jahre alte Außenverteidiger nun am späten Sonntagabend den Sprung in die Primera Divison verpasst hat.

Trotz der angespannten Personalsituation auf den Außenbahnen (Thommy, Massimo und Mola verletzt) wird es wohl keine Rückkehr zu den Schwaben geben. Vielmehr werden sich beide Parteien um eine Lösung bemühen. In jedem Fall - ob weiteres Leihgeschäft oder Verkauf - wird der Preis gedrückt. Das Portal transfermarkt.de taxiert Maffeos Marktwert inzwischen „nur“ noch auf 2,4 Millionen Euro.