Konto der OB-Dauerkandidatin gesperrt Fridi Miller: Neues Gutachten soll Geschäftsfähigkeit klären

Fridi Miller als Kandidatin bei der Bürgermeisterwahl in Urbach am 11.04.2018 (Archiv) Foto: ZVW/Alexandra Palmizi

Böblingen. Friedhild Anni Miller, besser bekannt als Fridi Miller, liegt momentan im Clinch mit ihrer Bank. Die Sparkasse Böblingen hat der Dauerkandidatin auf Dutzende Bürgermeisterposten im Land - unter anderem auch in Schwaikheim, Plüderhausen, Welzheim, Remshalden und Urbach - das Konto gesperrt. Nun soll ein neues Gutachten für Klärung sorgen. 

Die Sparkasse Böblingen hat ihr laut einem Bericht der Bild Stuttgart das Konto mit rund 128 600 Euro gesperrt. Grund: Fridi Miller wurde vom Verwaltungsgericht Stuttgart für prozessunfähig und nicht geschäftsfähig erklärt. Ein Sprecher der Sparkasse Böblingen erklärte, die Bank habe daraufhin Friedhild Miller gebeten, für sich beim Gericht einen Vermögensbetreuer zu bestellen. Weil sie das nicht tat, wurde ihr Konto gesperrt.

Am Mittwoch veröffentliche Fridi Miller auf ihrem Youtube-Kanal ein Video, indem sie vom Vorfall und über eine Gerichtsverhandlung am Landgericht Stuttgart, die am 27. August stattfand, berichtet. Die Richterin habe ihrem Antrag zugestimmt, erneut einen Gutachter zu bestellen, der Fridi Millers Geschäftsfähigkeit beurteilen sollte. 

Fridi Miller ist vor allem bekannt für ihre Dauerkandidatur bei fast jeder Bürgermeisterwahl im Land. Unter anderem trat sie auch in Schwaikheim, Plüderhausen, Welzheim, Remshalden und Urbach als Kandidatin an. Nach den Bürgermeisterwahlen in Schwaikheim und Plüderhausen reichte sie jeweils Wahlanfechtungen ein, die jedoch abgelehnt wurden. Ingesamt focht sich rund 20 Wahlen an, mit deren Ergebnissen sie nicht einverstanden war. 

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