Nach dem Ausfall von Daniel Didavi Wer ersetzt den Spielmacher des VfB Stuttgart?

Gonzalo Castro (li.) oder Philipp Klement: Zwei Alternativen für den verletzten Daniel Didavi. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart. Wochenlang muss der VfB Stuttgart auf seinen Spielmacher Daniel Didavi verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich im Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:2) einen Muskelbündelriss in der Wade zugezogen und wird voraussichtlich sechs bis acht Wochen ausfallen. Die Hinrunde dürfte somit gelaufen sein. Wie reagiert Cheftrainer Tim Walter?

Eine Option wäre der wiedergenesene Philipp Klement. „Ob Dida da ist oder nicht: Philipp hat aufgrund seiner Qualität immer die Chance, in die Mannschaft zu kommen“, sagt Sportdirektor Sven Mislintat. „Er hat einfach das Problem, dass er oft mit kleinen oder auch größeren Wehwehchen ausgefallen ist. Dadurch fehlt ihm Intensität.“

Seit der Vorbereitung plagen den Neuzugang vom SC Paderborn immer wieder Verletzungen. Mal waren es muskuläre Probleme, zuletzt eine Sprunggelenksblessur. Mitte letzter Woche ist der 27-Jährige aber wieder voll ins Mannschafttraining eingestiegen. Im nicht-öffentlichen Testspiel gegen den FC St. Gallen (4:1) kam Klement am vergangenen Freitag 60 Minuten zum Einsatz.

Die Entscheidung steht noch aus

Ob der spielstarke Mittelfeldspieler jetzt am Sonntag im Heimspiel gegen Holstein Kiel (13.30 Uhr/ZVW-Liveticker) für den verletzten Spielmacher Didavi in die Startelf rücken wird, ist noch nicht klar. „Da hat sich Tim noch nicht entschieden“, sagt Mislintat. „Er lässt alle Eindrücke der Trainingswoche in seine Entscheidung miteinfließen.“ Mit Philipp Förster, Orel Mangala und Gonzalo Castro stehen drei weitere Alternativen für die zentrale Position in der Mittelfeldraute der Stuttgarter bereit. Youngster Mateo Klimowicz kann ebenfalls auf der Zehn spielen.

Auch eine Systemumstellung vom 4-4-2 auf ein 4-3-3 ist eine Option für Cheftrainer Tim Walter. In jedem Fall wünscht sich Stuttgarts Sportdirektor eine Reaktion auf die erste Saisonpleite gegen den Aufsteiger Wehen Wiesbaden: „Ich wünsche mir, dass die Jungs von Beginn an klarer auf dem Platz sind.“

Mislintat: „Wir könnten profitieren“

Gegen Walters Ex-Club Holstein Kiel wollen die Schwaben schnellstmöglich zurück in die Erfolgsspur. Auch im Hinblick auf das Spitzenspiel beim Hamburger SV am 26. Oktober. „Wir könnten profitieren, weil parallel Hamburg gegen Bielefeld spielt“, sagt Mislintat. Der Tabellenführer aus der Hansestadt und Arminia Bielefeld, aktuell auf dem 3. Platz, treffen am Montagabend zum Abschluss des 10. Spieltages aufeinander.

Am Sonntagmittag könnten die Schwaben also mit einem Heimsieg gegen die Kiel vorlegen. „Es wäre schon gut zu gewinnen“, findet Sven Mislintat, „auch um anschließend mit einer gewissen Ruhe nach Hamburg zu fahren.“


WhatsApp-Newsletter zum VfB Stuttgart

  • Schneller und einfacher geht's nicht: VfB-News direkt auf's Handy per WhatsApp. Mit unserem VfB-Newsletter bleiben Sie auf Ballhöhe und sind immer bestens informiert. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie sich anmelden können
  • Sie haben unseren ZVW-WhatsApp-Newsletter bereits abonniert und wollen zusätzlich noch den VfB-Newsletter erhalten? Dann schicken Sie uns einfach via WhatsApp eine kurze Nachricht und wir schalten Sie für unseren neuen Service frei.
  • Bewertung
    3
 

Heute in Ihrer Tageszeitung

  • Waiblinger Kreiszeitung
  • Schorndorfer Nachrichten
  • Winnender Zeitung
  • Welzheimer Zeitung
Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!