Steinbruch in Weinstadt-Endersbach Anwohner gründen Initiative gegen Biergarten

Symbolbild. Foto: ZVW/Hardy Zürn

Weinstadt-Endersbach. Anwohner im Trappeler haben eine Bürgerinitiative gegründet, die sich hauptsächlich gegen den Weiterbetrieb des Endersbacher Biergartens richtet. „Die derzeitige Situation ist auf Dauer unerträglich“, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Stadt ist der Protest bekannt.

Der Biergarten hatte im April geöffnet, um im Rahmen der Gartenschau den ehemaligen Steinbruch mit Leben zu füllen. Das ist auch gelungen. Von Beginn hatte der Pächter das Ziel, auch nach 2019 den Betrieb fortzuführen. Um Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen, sollte der tägliche Ausschank um 21.30 Uhr enden, damit dann um 22 Uhr der Betrieb geschlossen werden kann. „Ich will die Nachbarn als Freunde haben und nicht als Feinde“, sagte der Wirt. Doch diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Die Betroffenen monieren, dass es viel Lärm gebe: Besucherlärm, Verkehrslärm, Anlieferungen frühmorgens auch am Wochenende sowie Betriebslärm nach offiziellem Betriebsschluss. Auch monieren sie, dass das Wohngebiet zugeparkt wird – was allerdings nicht Schuld des Biergartenbetreibers ist: Denn der offizielle, sehr großzügige Parkplatz auf dem Birkelareal wird von vielen aus Gründen der Bequemlichkeit nicht genutzt.

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