VfB Stuttgart Trainer Markus Weinzierl kritisiert Pablo Maffeo

Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl gibt ein Interview. Foto: Sebastian Gollnow Foto: dpa

Stuttgart.
Trainer Markus Weinzierl hat sich dagegen gewehrt, dass den Profis des VfB Stuttgart die schwierige Situation im Abstiegskampf nicht bewusst sei. "Es haben alle kapiert, da braucht man bloß auf die Tabelle schauen", sagte der 44-Jährige am Sonntag. Am Tag nach dem 2:3 gegen den FSV Mainz 05 und dem misslungenen Rückrundenauftakt war die Ernüchterung noch immer groß. "Ich habe genauso viel Hoffnung gehabt wie die meisten", sagte Weinzierl über seine Eindrücke aus der Winterpause.

Badstuber fehlte beim Auslaufen

Ob nach Alexander Esswein, Steven Zuber und Ozan Kabak noch ein weiterer Spieler in dieser Winter-Transferperiode verpflichtet werde, ließ Weinzierl wie Reschke zuvor offen: "Natürlich unterhalten wir uns, aber es ist jetzt nicht mein erster Ansatzpunkt", sagte der Trainer und fügte an: "Als Trainer ist man nie zufrieden."

Verteidiger Holger Badstuber fehlte am Sonntag wegen erneuter Probleme mit der Wade beim Auslaufen und dem Training der Reservisten. Am Samstag war der Abwehrspieler nicht zum Einsatz gekommen, hatte aber im Kader gestanden. Mittelfeldgestalter Daniel Didavi war wegen seines Trainingsrückstands nicht berücksichtigt worden und sei "hoffentlich bald" wieder bei 100 Prozent.

Einstiger Rekordtransfer soll verliehen werden

Kritik übte Weinzierl unterdessen an der Leistungsbereitschaft des einstigen Rekordtransfers Pablo Maffeo, der möglicherweise ausgeliehen werden soll: Der 21 Jahre alte Rechtsverteidiger mache "zu wenig" und müsse an seinen Grundlagen arbeiten, sagte Weinzierl.

Der einstige Rekordtransfer könnte den VfB Stuttgart noch im Januar vorerst wieder verlassen. "Es gibt Überlegungen, ihn nochmal auszuleihen, das ist ein Wunsch, den auch der Spieler hat", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Samstag vor dem Rückrunden-Start des Fußball-Bundesligisten gegen den FSV Mainz 05 dem TV-Sender Sky.

Der 21 Jahre alte Abwehrspieler Maffeo war vor der Saison für zehn Millionen Euro von Manchester City zu den Schwaben gekommen. Bislang konnte der Spanier aber noch nicht überzeugen. «Er hat die Erwartungen noch nicht ganz erfüllt», sagte Reschke.

Langfristig aber erhofft sich der Club weiter einiges von Maffeo. "Wir sind von seiner Qualität und Perspektive nach wie vor überzeugt", sagte Reschke.


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