VfB Stuttgart Umbauarbeiten im Nachwuchs gehen weiter

Aus dem Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart sollen künftig wieder mehr Talente den Sprung zu den Profis schaffen. Foto: Galm / ZVW

Stuttgart. Die Umbauarbeiten im Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart gehen weiter. Die schwäbische Talentschmiede soll wieder zu einer der Top-Adressen in Deutschland werden und dazu bedarf es einiger Umstrukturierungen. Zudem zieht sich Porsche als Jugendpartner zurück.

Die wichtigsten Veränderungen wurden bereits im Februar verkündet: Thomas Hitzlsperger wird neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) und die zweit Mannschaft wird nicht abgeschafft, sondern in eine U 21 umgewandelt.

Marc Kienle wird neuer U-21-Trainer

Mit der Herabsetzung der Altersgrenze von 23 auf 21 Jahre solle die Verweildauer der Talente in der zweiten Mannschaft verkürzt werden. Nach der U 19 haben Nachwuchsspieler künftig also nur noch zwei Jahre Zeit, um sich bei den Profis durchzusetzen.

Trainiert wird die Reservemannschaft künftig vom ehemaligen NLZ-Leiter Marc Kienle. Bis Saisonende wird der VfB II weiter von Ex-Profi Andreas Hinkel trainiert. Danach wolle der 35-Jährige die Fußball-Lehrer-Lizenz beim DFB erwerben, erklärte der Verein.

Livestream von „VfB im Dialog“

Am Donnerstag werden Sportvorstand Michael Reschke und Thomas Hitzlsperger im Rahmen einer neuen Ausgabe von „VfB im Dialog“ (ab 18.30 Uhr im Livestream auf zvw.de) über die Neuausrichtung des NLZ informieren.

Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung wird es dabei auch um die Neubesetzung einiger Trainierposten im Jugendbereich gehen. Laut StZ wird der bisherige U-17-Trainer Nico Willig die U-19-Mannschaft übernehmen.

Heiko Gerber, der aktuelle Coach der U 19, würde demnach das U-16-Team übernehmen. Walter Thomae soll Assistenztrainer von Marc Kienle in der zweiten Mannschaft werden und der bisherige U-15-Trainer Murat Isik ist ein heißer Kandidat auf das Traineramt bei der U 17.

Autobauer Porsche zieht sich zurück

Veränderungen wird es auch beim Thema Sponsoring geben: Der Autobauer Porsche wird sich nicht mehr speziell im Jugendbereich der Schwaben engagieren.

„Durch die Neustrukturierungen des VfB Stuttgart 2017 haben wir uns in enger Abstimmung mit dem Verein entschieden, die Partnerschaft im Jugendbereich zunächst auszusetzen“, erklärte das Unternehmen auf Nachfrage der StZ.

Die Zusammenarbeit mit dem Sportwagenbauer aus Zuffenhausen war erst 2016 intensiviert worden. Nun schraubt Porsche sein Engagement zurück.

„Wir sehen es – auch im Sinne der guten Nachbarschaft – als geboten an, dem Hauptsponsor und Anteilseigner zusätzlichen Raum zur eigenen Präsentation zu geben.“

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